Fernsehen früher
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„Bleib‘ so stehen!“ – So anders war Fernsehen früher!

Heutzutage machen wir uns kaum Gedanken um das Thema „Fernsehen“, außer darum, welche neuen Features unser Gerät haben soll und wie wir Netflix und Co. auf unserem Smart-TV sehen können. Doch erinnerst du dich noch daran, wie es war, als Fernsehen so etwas ein kleines Alltags-Abenteuer war? Als noch nach Sendeschluss das Testbild über den Bildschirm flimmerte, es nur zwei bis vier Sender gab und auch die korrekte Antennenposition Glückssache war? Das Paradebeispiel: Du wolltest einfach nur morgens am Wochenende „Flipper“ gucken, freutest dich schon wie ein Schneekönig darauf und warst extra früh aufgestanden. Das Ergebnis? Deine Pläne würden von schwarz-weißem Pünktchenschnee auf dem Bildschirm ruiniert. Na, erinnerst du dich doch noch?

Hier zehn Fakten, die zeigen, wie anstrengend Fernsehen früher sein konnte.

#1 Keine Fernbedienung

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Der Moment, in dem du aufstehen musstest, um den Kanal zu wechseln – und das manchmal fünfmal am Abend. Köstlich!

#2 Sendermangel

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ARD, ZDF, und NDR – das war’s. Wenn du richtig viel Glück hattest, gab es noch den WDR und die Ostsender – DDR1 und DDR2.

#3 Fernseher – nur für die Reichen?

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Ein Fernseher kostete in früheren Zeiten umgerechnet 9.000 Euro – klar, dass nicht jeder einen hatte.

#4 Röhre = sperrig

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Seien wir mal ehrlich – Röhrenfernseher waren einfach viel sperriger als heutige Flachbild-Modelle. Wer schon mal einen umziehen musste, weiß wovon die Rede ist…

#5 TV-Garnitur


Klar, dass das Röhrengerät auch einen „Untersetzer“ brauchte, so wie zum Beispiel den „TV-Fuß“. Unglaublich schick, nicht wahr?

#6 Schwergewichte


Du weißt ja, wie schwer ein Kühlschrank ist, oder? Genauso schwer war damals ein Fernseher.

#7 „Einmal bloß nicht bewegen, bitte!“

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Die richtige Antennenposition war Glückssache – weißt du noch, wie du an der Antenne herumgeschraubt hast, bis die richtige Position gefunden war? Und dann durfte niemand sich auch nur Millimeter bewegen: „Schön so stehen bleiben!“

#8 Die Hymne


Abends war natürlich Sendeschluss, was kurz einmal die Nationalhymne ertönen ließ. Und spätestens dann hättest du im Bett sein sollen …

#9 Der Ansager

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Vor vielen Sendungen gab es einen Ansager, der die jeweilige Show ankündigte: „Meine Damen und Herren, jetzt folgt ‚Wetten, dass?‘. Wir wünschen beste Unterhaltung.“

#10 Testbilder gehörten dazu

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Der Sendeschluss musste natürlich auch visuell dargestellt werden, was dann durch ein Testbild passierte.

Kannst auch du dich noch an diese „Kuriositäten“ aus der damaligen Fernsehwelt erinnern? Sag‘ es uns in den Kommentaren!