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Foto: Gil C/Shutterstock

11 Arten von SchülerVZ-Nutzern, die JEDER kannte

Eine Legende besagt, dass es in den 2000ern einen magischen Ort gab, an dem sich Schüler vor ihren Eltern verstecken und die soziale Ebene eines Treffens überwunden werden konnte. Richtig, die Rede ist von einem sozialen Netzwerk der 2000er mit dem ominösen Namen SchülerVZ! Der Name sagt dir nichts? Dann bist du wohl zu jung für diesen Artikel oder einfach zu cool für uns alle. An alle anderen: Hier sind 11 Typen, die jeder aus seiner SchülerVZ-Zeit kennt!

1. Die Scene-Girls (und Boys)

Diese besondere Gattung von SchülerVZ-Nutzern war unter Namen wie „[.FâMOûS:BúTTerFlY.core]“ anzutreffen und hatte garantiert mehr Freunde als du. Diese Fame-Menschen waren das Objekt der Begierde von tausend 12-Jährigen Mädchen, die um jeden Preis so sein wollten wie sie. Obwohl jeder so individuell war, konnte man Scene-Menschen relativ leicht von anderen Nutzern unterscheiden. Ihr Erkennungszeichen waren Snakebites, aufwendig toupierte Haare und ein Augen Makeup, das aus 30 Kilometer Entfernung gesichtet werden konnte.

Quelle: pinterest.com

2. Die SchülerVZ-Modelz

Ebenso unerreichbar wie die Scene-Girls war diese Spezies. Ihnen wurden YouTube-Videos gewidmet, in denen ihr einzigartiger Style zelebriert wurde. Vor allem ihre Haare toppen euer Leben, denn dieser aufwendig frisierte Vokuhila erfordert jede Menge Arbeit. Zwischen dem ganzen Selbstbräuner und dünn gezupften Augenbrauen fällt es dem Laien schwer, männliche und weibliche Vertreter zu unterscheiden, daher lege ich euch dieses Video ans Herz.

Quelle: pinterest.com

BÄMZ! Jetzt wird’s heiiZz. Seid ihr bereit für die SVZ Modelz 2010?

3. Die Like-Geilen

Diese Gattung von SVZ-Nutzern bettelte um Kommentare, als ginge es um ihr Leben. Ihr Standardspruch: „Neues Album, Kommis plz? <3“. Nicht zu verwechseln ist diese Spezies allerdings mit der nächsten Gattung, den ADS-Opfern.

Quelle: giphy.com

4. Die ADS-Opfer

Im Gegensatz zu den vorherigen Kandidaten ging es den ADS-Opfern nicht bloß um Kommentare auf ihre Bilder. Die ADS-Opfer hatten generell ein sehr hohes Mitteilungs- und Geltungsbedürfnis und dokumentierten im Buschfunk jede noch so unbedeutende Anekdote aus ihrem Alltag. Ihr denkt, diese Gattung ist mit dem Ende von SVZ ausgestorben? Leider nein, denn sie geistern weiterhin in eurem Facebook und Instagram Feed herum und terrorisieren euch mit Bildern von ihrem Frühstück.

Quelle: giphy.com

5. Die Beliebten

Die Beliebten hatten zwar nicht so viele Freunde wie die Scene-Girls oder Modelz, aber immer noch mehr Pinnwandeinträge als du jemals haben wirst. Wenn diese Gattung Geburtstag hatte, explodierte ihre Pinnwand vor lauter Glückwünschen und egal auf welchem Profil du dich herumtriebst, die Beliebten waren IMMER eine gemeinsame Verbindung.

Quelle: giphy.com

6. Die Suchtis

Die Suchtis waren einfach rund um die Uhr online. Zu jeder Tages- und Nachtzeit wurden sie dir im Plauderkasten angezeigt und du hast dich gefragt, ob sie eigentlich ein Leben außerhalb von SVZ haben. Höchstwahrscheinlich waren sie Mitglieder in Gruppen wie „Real Life ist etwas für Leute, die im Internet keine Freunde haben.“

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7. Die Fotografen

„Me,Myself & I“, „My,Myself & I Part 2“, und „Me, Myself & I Part 3“ waren nur ein Bruchteil der Alben, die diese Menschen hatten. Du konntest sicher sein, dass sie jeden Tag ein neues Album rausballern. Du hast dich letztes Wochenende auf einer Party abgeschossen? Tja, zum Glück waren die Fotografen am Start und haben deinen Absturz dokumentiert (Verlinkung inklusive).

8. Die, die in tausend Gruppen waren

Natürlich war jeder von uns in der ein oder anderen SVZ-Gruppe vertreten, das machte auch irgendwie den Reiz von Schüler-VZ aus. Aber dieser Typ hat regelrecht über die Strenge geschlagen und war in Hundert Gruppen Mitglied. Bestes Beispiel: Diese Leute waren Mitglieder in sieben Spiderschwein-Gruppen, die zusammen ein Spiderschwein ergaben.

Ein von @luca.ja geteilter Beitrag am 30. Mär 2015 um 4:21 Uhr

9. Die Kettenbrief-Opfer

Jeder Jugendliche ist in den 2000ern auf einen Kettenbrief reingefallen. Ja, auch ich dachte, mein SchülerVZ wird kostenpflichtig, wenn ich den Kettenbrief nicht an alle meine Freunde weiterleite. Aber das Kettenbrief-Opfer hat einfach nicht dazu gelernt und verschickt wahrscheinlich noch heute Kettenbriefe über WhatsApp.

Ein Beitrag geteilt von Unsere Kindheit. Wisstihrnoch? (@wisst.ihr.noch) am 17. Jan 2017 um 11:21 Uhr

10. Die Hater

Die Hater wollten um jeden Preis gegen den Strom schwimmen und haben sich allem widersetzt, was gerade cool war. Jeder auf SVZ war in hundert Gruppen? Der Hater war in genau einer. Alle haben viele Freunde gesammelt? Der Hater hat seine Freundesliste auf 10 Leute reduziert. Weil es jedoch nicht genug war, im Stillen zu haten, verfasste der Hater einen Hate-Status oder Hate-Kommentare.

Quelle: giphy.com

11. Der Stalker

Die Stalker waren ein Dauergast auf deiner Pinnwand und immer der letzte Name bei der „Zuletzt auf deiner Seite“-Funktion. Du weißt gerade nicht, wovon ich rede? Herzlichen Glückwunsch, dann warst du der Stalker.

Quelle: giphy.com

Welcher Typ von SVZ-Nutzern warst du? Schreib uns doch gerne in die Kommentare. Ihr kriegt nicht genug von SchülerVZ? Dann verpasst nicht diesen Artikel. Wenn euch dieser Beitrag gefallen hat, schaut ruhig öfter vorbei. Hier bei uns dreht sich alles um unsere wunderbaren Erinnerungen an die Kindheit.

 

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