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So schräg und sexy war Bademode früher einmal – von den 1880ern bis in die 90er Jahre

Zum Bikini war es ein weiter Weg: Schau dir an, wie sehr sich die Bademode im Lauf der Jahrzehnte geändert hat…

Die späten 1880er

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Bis in die ersten Jahre des 20. Jahrhunderts prägte Vollbedeckung die Bademode. Frauen sollten nicht zu viel nackte Haut zeigen und so Männern einen falschen Eindruck vermitteln. Die Badeanzüge sahen eher aus wie Kleider, und Sonne tanken konnte man damit natürlich nicht.

Die 1920er

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In den 20ern schlug Bademode, die mehr Haut zeigte, hohe Wellen. Endlich befreit von den langen Röcken, trugen die Frauen ärmelfreie Einteiler, die jede Kurve betonten. So fühlte frau sich sexier denn je. Eine komplette Befreiung war das jedoch noch nicht. Nehmen wir das Beispiel Amerika: Dort schrieb eine Verordnung vor, dass die Badeanzüge mindestens 12 Zentimeter über dem Knie enden mussten.

Die 1930er

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Rückenfreie Einteiler waren das Gebot der Stunde, eine drastische Wandlung der Bademode. Das sah schon fast so aus wie heutige Badeanzüge.

Die 1940er

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In den 40ern waren umlaufende Träger im sexy Korsett-Style angesagt. 1946 schließlich stellten Louis Réard und der Modedesigner Jacques Heim den Bikini vor, den wir heute alle kennen und lieben.

Die 1950er

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Einteilige Badeanzüge waren immer noch in, doch die mutigeren Frauen, die mehr Haut zeigen wollten, trugen stattdessen Bikini – ein Trend, der sich rasant verbreitete. Auch Schwimmkappen mit schicken Blumenaufdrucken wurden gerne getragen – wollen wir hoffen, dass die kein Comeback mehr feiern…

Die 1960er

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Die 60er verwandelten die Bademode radikal hin zu jenen Schnitten, die wir heute kennen und tragen. Zurückhaltung war out, jetzt galt die Devise: Mehr Haut! Bikini war das dominante Badetextil, nur dass jetzt alles etwas weiter ausgeschnitten war. Endlich keine künstlichen Grenzen mehr!

Die 1970er

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In den 70ern zeigte man Hüfte und Po fast schon unbedeckt. Frei von Beschränkungen experimentierten die Modedesigner mit verschiedenen Schnitten, die praktisch jede Kurve des weiblichen Körpers offenlegten – zunächst in Europa, dann auch in den USA und weltweit.

Die 1980er

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Und weiter ging es in Richtung totale Entblößung. Die große Errungenschaft der 80er-Jahre war der sogenannte Klemmbikini. Der Clou bestand darin, dass das Höschen weder Seitenteile noch Bändchen hatte. Am Körper blieb es durch eine Klemmvorrichtung, einen eingearbeiteten Bügel. Autsch. Auch beliebt: Glänzende Einteiler, wie wir sie heute nur noch von Wonder Woman kennen.

Die 1990er

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Bunte Muster, wo man hinsah. Darin zeigte sich der psychedelische Einfluss von Techno und Co. Das Fashion-Motto lautete anything goes – das schloss sogar Leoparden-Muster nicht aus. Man Hunting eben. Und nach dem Schwimmen schnell rein in die quietschbunte Leggins…

Hast auch du noch solche Vintage-Modeschätze auf dem Dachboden, gar mit „Beweisfotos“? Sag es uns in den Kommentaren – und teile diesen Artikel mit anderen Wassernixen.