Foto: George Koroneos/ Shutterstock

4 Stephen King-Verfilmungen, die besser sind als die Bücher – und 4, die schlechter sind!

Stephen King wurde bereits mit Erscheinen seiner ersten Romane als „Phänomen“ bezeichnet. Heute gilt das umso mehr: Man kann ohne Übertreibung sagen, dass der „Großmeister des Horrors“ Generationen von Gruselfans in Angst und Schrecken versetzt hat. Nicht einmal ein schwerer Autounfall, bei dem er fast ums Leben kam, konnte den mittlerweile 73-Jährigen aufhalten!

Zahlreiche Bücher wurden im Laufe der Jahre auch verfilmt, die Resultate sind allerdings durchwachsen. Wir haben ein paar der besten Beispiele für gute wie auch schlechte Film-Adaptionen für euch zusammengestellt: Hier kommen 8 fantastische bzw. miese Verfilmungen von Stephen King-Romanen!

#1 Besser als die Vorlage: „Stand by Me – Das Geheimnis eines Sommers“

Der Coming-Of-Age-Klassiker basiert auf der Novelle „Die Leiche“, die sich im gleichen Erzählband findet wie die Vorlage zu „Die Verurteilten“. Der Kurzroman ist eine sehr persönliche Rückschau Kings auf seine Jugend, die fiktiven Charaktere Alter Egos seiner selbst und seiner damaligen Freunde. Als Verfilmung dagegen wird die berührende Vorlage zu einer universellen Erzählung über das Heranwachsen, ohne dabei an nostalgischem Schmelz einzubüßen. Und der Cast – darunter der zu früh verstorbene River Phoenix – ist einfach großartig!

Quelle: pinterest.com

#2 Schlechter als die Vorlage: „Friedhof der Kuscheltiere“

Auch der Film lehrte uns das Fürchten, allerdings bleibt er ziemlich flach. Das Buch hat einen morbiden Tiefgang und beschäftigt sich auf sehr sensible Weise mit den Themen Tod und Trauer. Außerdem fehlt im Film das gruseligste Element des Buchs: Das schreckliche Wesen, das in den Tiefen der Wälder lebt und immer nur andeutungsweise in Erscheinung tritt.

Quelle: pinterest.com

#3 Besser als die Vorlage: „The Green Mile“

Das Buch ist natürlich auch ein Tränendrücker, leidet aber etwas unter der schieren Länge (es erschien zunächst als Fortsetzungsroman). Durch die Verdichtung auf Hollywood-Filmformat (und die tolle darstellerische Leistung) gewinnt „The Green Mile“ an Unmittelbarkeit und Durchschlagskraft.

Quelle: pinterest.com

#4 Schlechter als die Vorlage: „Running Man“

In den 80er Jahren schrieb Stephen King zeitweise unter dem Pseudonym Richard Bachman – so auch die Romanvorlage zu „Running Man“, „Menschenjagd“. Das Buch ist eine dunkle Zukunftsvision, atemlos, atmosphärisch dicht und mit einer mitreißenden Hauptfigur. Im Film (der wenig mit dem Roman-Plot zu tun hat) schlägt Schwarzenegger einfach alles kurz und klein.

Quelle: pinterest.com

#5 Besser als die Vorlage: „Dead Zone – Das Attentat“

Zugegeben, eigentlich steht es hier unentschieden. Das Buch ist, auch ohne explizite Horror-Elemente, eines der besten von King, vor allem, weil er mit dem Protagonisten Johnny Smith eine seiner schönsten Figuren geschaffen hat. Verkörpert durch den legendären Christopher Walken, wird der Charakter im Film jedoch sogar noch greifbarer als im Buch.

Quelle: pinterest.com

#6 Schlechter als die Vorlage: „Der Rasenmäher-Mann“

Die Kurzgeschichte ist grimmig und schnörkellos, eine frühe Stephen King-Erzählung, die keine Gefangenen macht – ähnlich wie z.B. „Der Wäschemangler“, ebenfalls aus dem Kurzgeschichten-Band „Night Shift“. Der Film dagegen ist ein großer Witz ohne jeden Bezug zur Vorlage. Ein „Fatzke“ wie Pierce Brosnan als Hauptdarsteller machte die Sache nicht besser.

Quelle: pinterest.com

#7 Besser als die Vorlage: „Shining“

Hier scheiden sich die Geister: Das Buch überwältigt mit seinem Ideenreichtum und blankem Terror. Der Film ist subtiler, aber auch klaustrophobischer. King selbst mochte die Verfilmung von Kubrick überhaupt nicht, da sie das Übersinnliche als solches nicht akzeptiere, sondern es als Wahnvorstellung der Hauptfigur Jack Torrance abgetan habe.

Quelle: pinterest.com

#8 Schlechter als die Vorlage: „Dreamcatcher“

Der Roman lebt nicht nur von der überbordenden Action, sondern hat auch etwas Sehnsüchtiges, eingefangen in vielen Vignetten rund um die Hauptfigur „Duddits“. Im Film fehlt das völlig, und was bleibt, ist im Grunde genommen Trash. In beiden Fällen hervorzuheben: Die Idee der „Kackwiesel“ – wieselähnliche Monster, die durch den Anus ihrer Opfer „zur Welt kommen“. Einfach zu witzig!

Quelle: pinterest.com

Welche Stephen King-Verfilmung ist aus deiner Sicht die beste? Und was ist dein Lieblings-Roman vom „King of Horror“? Sag es uns in den FB-Kommentaren!