Acht Aberglauben erklärt
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8 Aberglauben aus unserer Kindheit und was sie wirklich bedeuten!

Jeder kennt sie, die berühmtesten Aberglauben, die von Generation zu Generation weiterverbreitet werden. Schwarze Katzen bringen Unglück, unter einer Leiter darf man nicht hindurchgehen, und wer einen Schornsteinfeger anfasst, kann auf glückliche Zeiten hoffen: Diese und andere Aberglauben werden von manchen belächelt, von anderen aber durchaus ernst genommen.

Woher so ein Aberglaube eigentlich kommt, weiß niemand so genau. Fest steht, dass es sie schon seit Jahrhunderten gibt und dass sie meist mit Dingen in Zusammenhang stehen, die sich die Menschen damals nicht erklären konnten. Heute gibt es natürlich für vieles, was früher unbekannt und unheimlich war, wissenschaftliche Belege; der Aberglaube hat sich aber dennoch gehalten. Wissenschaftler vermuten, dass dahinter sogar neurologische Gründe stecken könnten.

Wie dem auch sei; viele Mythen und Aberglauben können mittlerweile auf ihre Ursprünge zurückgeführt werden und lassen sich auf diese Weise entmystifizieren. Hier kommen acht berühmte Aberglauben und was sie wirklich bedeuten!

#1 Freitag, der 13. als Unglückstag

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Freitag, der 13. gilt als DER Unglückstag schlechthin. Der Grund dafür liegt darin, dass die Zahl 12 als vollkommen angesehen wurde (schließlich gab es 12 Apostel, das Jahr hat 12 Monate, usw.), und die 13 gilt im Vergleich dazu als unvollkommen. Der 13 werden allerdings sowohl positive als auch negative Energien nachgesagt – so wird sie von einigen Menschen etwa auch als Glückszahl angesehen.

#2 Schwarze Katzen bringen Unglück

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Bis zum Mittelalter waren Katzen als Mäusevernichter beliebt. Dann sahen die Kirchenvertreter in den Tieren eine Verkörperung des Teufels und behaupteten, dass sich Hexen in schwarze Katzen verwandeln konnten – vorbei war es mit dem guten Ruf, und niemand wollte mehr eine schwarze Katze besitzen. Auch wenn heute kaum noch jemand an Hexen glaubt, hat sich der Aberglaube bezüglich der Katzen hartnäckig gehalten.

#3 Schornsteinfeger bringen Glück

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Wer einen Schornsteinfeger berührt, hat Glück – dieser Aberglaube macht durchaus Sinn, wenn man bedenkt, dass es diese Zunft bereits seit dem 12. Jahrhundert gibt und die Schornsteinfeger zu dieser Zeit oftmals Brände der mit strohbedeckten Hausdächer verhinderten. Heute ist das natürlich anders, aber noch immer glauben viele Menschen, dass ein Händeschütteln mit dem Schornsteinfeger Glück bedeutet.

#4 Vierblättriges Kleeblatt als Glücksbringer

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Wer kennt ihn nicht, den Glücksklee, der besonders zum Jahreswechsel noch immer gern verschenkt wird?! Der Ursprung dieses Aberglaubens geht auf die Bibel zurück, und zwar soll Eva ein vierblättriges Kleeblatt aus dem Paradies mitgebracht haben, das ihr daraufhin immer Glück brachte. Eine schöne Geschichte und der Grund dafür, warum viele Menschen der kleinen Pflanze bis heute besondere Eigenschaften zuschreiben.

#5 Marienkäfer bringen Glück

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Marienkäfer sind klein, süß und sollen Glück bringen. Diese Annahme geht auf einen Mythos zurück, in dem die Jungfrau Maria selbst die kleinen Käfer in die Welt schickte, um den Menschen Glück zu bringen. Aber der Aberglaube hat auch einen praktischen Faktor, denn die gepunkteten Krabbler fressen Schädlinge und trugen so in der Vergangenheit zu manch guter Ernte bei.

#6 Hufeisen am Haus bringen Glück

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Wer ein Hufeisen über dem Hauseingang befestigt, sorgt dafür, dass die Bewohner immer Glück haben. Aber Vorsicht: Das gilt nur, wenn die Öffnung nach oben zeigt, sonst kann das Glück herausfallen. Außerdem steckt hinter diesem Aberglauben die Annahme, dass der Teufel und Dämonen kein Haus betreten können, an dem sich ein eiserner Bogen befand.

#7 Beim Gähnen die Hand vor den Mund halten

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Einer von 80 Millionen☁️? (@maxgiesinger_fangirl) am Nov 4, 2018 um 11:59 PST

Man könnte meinen, dass wir uns beim Gähnen die Hand vor den Mund halten, weil es die Höflichkeit verlangt. Tatsächlich liegt dieser Geste aber die Annahme zugrunde, dass ein weit geöffneter Mund ein Eingangsportal für den Teufel war, der beim Gähnen in den Körper fahren könnte.

#8 Mit Gläsern anstoßen

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Gemeinsam anstoßen vorm Trinken ist ein Brauch, der immer noch häufig und gern zelebriert wird. Was heute als gesellige Geste gilt und uns Freude bereitet, hatte früher einen dunkleren Beweggrund: Das Anstoßen hatte den Sinn, den Teufel mittels der laut klirrenden Gläser zu erschrecken und so fernzuhalten. Na dann Prost…

Kanntest du den Hintergrund dieser Aberglauben? Sag es uns in den Kommentaren, und teile diesen Artikel weiter!

 

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