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Evolution der Armbanduhr: Diese Uhren trägst du im Laufe des Lebens!

Die erste Uhr haben die meisten wohl zur Einschulung bekommen: ein einfaches Modell. Auf dem Zifferblatt waren die Zahlen ganz deutlich zu erkennen, das Armband war noch etwas verspielt. Viele hat die erste Uhr durch die gesamte Grundschulzeit begleitet. Mit dem Schulwechsel war es dann auch an der Zeit für eine neue Uhr. Damals waren Digitaluhren total in. So eine musste es dann auch sein. Die Uhr war mehr als nur Schmuck. Ohne Handy oder Smartphone war die Uhrzeit nicht immer und überall ablesbar.

Die Uhr ist zum Relikt geworden

Wer sie heute noch am Handgelenk trägt, für den ist die Uhr ein Statussymbol, ein Relikt aus vergangenen Tagen und ein Schmuckstück. Irgendwann ist es nach der neuen Digitaluhr Zeit geworden für ein neues Modell. In der Pubertät war die Uhr schon auch ein Statussymbol und es musste eine hochwertige Automatikuhr sein, die so manch einer damals zum Geburtstag bekam. Für viele war es ein Statement: keine Batterie, keine Umweltverschmutzung und schön war sie auch noch. Heute ist die Auswahl an hochwertigen Uhren, die gleichzeitig auch ein Statement sind, unüberschaubar geworden. Wer hervorstechen will, kauft sich seine imposante Markenuhr, beispielsweise eine Rolex bei CHRONEXT.

Nicht jede Uhr passt zu jeder Lebensphase

Dann kam das Abitur und damit wieder eine neue Lebensphase: der erste Job. Wo Anzug und Kostüm vorherrschen, ist nicht viel Raum für Statements. Denn niemand will an seinem ersten Arbeitstag auffallen. Als Berufseinsteiger war eine dezente Uhr für einen bescheidenen Auftritt genau das Richtige. Eine einfache Quarzuhr mit einem schlichten Zifferblatt schmückte das Handgelenk und strahlte vor allem zwei Dinge aus: Vernunft und Langeweile.
Doch auch damals wollten viele ihr Gespür für Werte zum Ausdruck bringen. Es musste eine Uhr sein, die schlicht war und mit Batterie. Aber sie war in ihrer Ausführung einer mechanischen Uhr sehr ähnlich.

Die richtige Uhr für die Beförderung

Wenn es beruflich aufwärts geht, verändert sich auch das Auftreten. Aufstrebende Banker und Berater schmücken sich gerne mit Marken. In einer Gruppe von Beratern, die gerade ihre Karriere beginnen, ist sicherlich jemand zu finden, der eine Rolex trägt. Diese Marke haben wahrscheinlich viele Manager in ihrem Uhrenschrank. Die Rolex Submariner ist beispielsweise ein Modell, das über viele Jahre eine Orientierung bei der Gestaltung der Uhrenmodelle vieler Hersteller war. Dabei ist es heute nicht mehr festgeschrieben, dass Männer Herrenuhren tragen und Frauen Damenuhren. Frauen tragen mittlerweile ganz selbstverständlich auch Herrenuhren.

Achtung Fake!

Wer unbedingt eine hochwertige Uhr will, sollte sich keine Fake-Uhr irgendwo im Urlaub kaufen. Eine Uhr, die normalerweise mehrere 1000 Euro kostet, und dann für 150 Euro zu bekommen ist, ist garantiert kein Schnäppchen. Jeder, der schon sehnsuchtsvoll vor der Auslage eines großen Uhrengeschäfts gestanden hat, wird sofort den Unterschied erkennen. Etwas vorzugeben, was nicht ist, kann leicht zum Rohrkrepierer werden. Der Ruf ist dann erst mal ruiniert.

Die Fliegeruhr

Um sich von den Kollegen abzuheben und nicht gleich ein Vermögen für die neue Uhr auszugeben, gibt es eine andere Lösung: ein Modell der Gattung Fliegeruhr. Fliegeruhren heißen so, weil sie sich durch bestimmte Merkmale auszeichnen. In der Frühzeit der Fliegerei war es wichtig, dass Piloten schnell und zuverlässig die Uhrzeit ablesen konnten. Die Uhren waren groß, die Durchmesser fast untragbar. Das stellt heute kein Problem mehr dar. In Anlehnung an die Fliegeruhr sind das schwarze Ziffernblatt, die weißen Zeiger und die große Aufzugskrone geblieben. Letztere war notwendig, weil die Piloten häufig ihre Uhren mit Handschuhen bedient haben.

Oben auf der Karriereleiter

Oben auf der Karriereleiter angekommen, mit dem Chefposten, sollte jeder im Unternehmen das auch erkennen. Selbst im kooperativsten Führungsstil muss am Ende einer die Entscheidungen treffen: der Boss. Hier ist eine Uhr gefragt, die mehrere Signale aussendet. Sie sieht teuer aus, denn sie kündet vom Geldsegen, der mit dem Chefposten einhergeht. Sie verrät Geschmack. Sie beeindruckt oder führt vielleicht auch nur hinters Licht. Eine große Uhr mit vielen Knöpfen ist modern und sieht auch gleichzeitig nach viel Geld aus. Wer viel mit Menschen zusammen ist, die nicht viel von Uhren verstehen, kann leicht beeindrucken. Es ist dann einfacher, eine bestimmte Botschaft mit der Uhr zu senden.

Die Uhr ist auch eine Wertanlage

Ab einer bestimmten Kategorie sind Uhren, insbesondere mechanische Uhren, nicht nur Schmuck und Statement. Sie sind auch Wertanlage. Dieser Aspekt sollte bei der Auswahl der nächsten Uhr in der Chefetage auch eine wichtige Rolle spielen. Dabei sind nur wenige Marken wirklich wertstabil, was die Auktionsergebnisse von Sotheby’s oder bei speziellen Uhrenauktionen regelmäßig verraten.
Zu den teuersten Uhren der Welt gehören beispielsweise die Modelle Calatrava und Nautlius von Patek Philippe. Ihnen ist aus der Ferne nicht anzusehen, dass es sich um hochwertige Schmuckstücke handelt.