Hochzeitsbräuche und ihr Ursprung
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Das bedeuten diese 6 populären Hochzeitsbräuche!

Auch, wenn viele es mit der Treue nicht mehr ganz so ernst nehmen – spätestens seit der Heirat von Prinz William und Kate Middleton ist Heiraten wieder zum Trend geworden. Einen Tag lang gehört die Aufmerksamkeit der ganzen Welt nur dir und deinem Partner (oder Partnerin), Freunde und Familie kommen zusammen, es gibt ein rauschendes Fest und es werden Erinnerungen für die Ewigkeit geschaffen (oder zumindest bis zum Scheidungstermin). Doch wusstest du, woher die populärsten Hochzeitsbräuche stammen und was sie bedeuten? Hier eine Übersicht der sechs wichtigsten Hochzeitsbräuche!

#1 Der Ring

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Wusstest du, dass der Ring im alten Ägypten für die Unendlichkeit stand? Auch heutzutage steht er für ewige Liebe. Er wird übrigens am Ringfinger getragen, da eine Vene dort direkt zum Herzen führt.

#2 Das weiße Hochzeitskleid

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Was viele nicht wissen: Hochzeitskleider waren früher rot, weil sie Fruchtbarkeit symbolisierten. Erst 1840 kam der Wandel: Queen Victoria entschied sich für ein weißes Kleid und setze damit einen neuen Trend. Weiß steht für Reinheit und Jungfräulichkeit.

#3 Der Gang zum Altar

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Traditionell wird die Braut von ihrem Vater zum Altar begleitet. Sie geht sozusagen vom „Besitz“ des Vaters in den „Besitz“ über (natürlich nur historisch gesehen).

#4 Die Brautjungfern

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Dieser Brauch stammt aus dem alten Rom und hat einen interessanten Hintergrund: Die Brautjungfern, die ähnlich wie die Braut gekleidet sind, sollen während der Zeremonie Dämonen von der Braut fernhalten.

#5 Der Schleier

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Nicht erst seit Meghan Markle und Kate Middleton gelten Schleier als schönste Accessoires eines Braut-Outfits. Doch früher hatten sie einen ganz anderen Zweck: Der schwere Schleier sollte die Braut am Weglaufen hindern. Das Anheben des Schleiers durch den Bräutigam sollte zudem zeigen, dass dieser ihr die Jungfräulichkeit „abnimmt“. Aha …

#6 Die Hochzeitstorte

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Wusstest du, dass es früher Brot statt Torte gab? Den Tortenbrauch gibt es seit dem Mittelalter – zuvor zerbrach der Bräutigam das Brot über dem Kopf der Braut und gab die Hälfte des Brotes an die Gäste weiter, während die andere Hälfte übrig blieb. Mit dem übrig gebliebenen Teil setzte die Braut später Sauerteig an. Heutzutage wird übrigens ein Teil der Hochzeitstorte eingefroren, was Glück bringen soll.

Wusstest du, was die unterschiedlichen Bräuche bedeuten? Kennst du weitere Hochzeitsbräuche? Sag‘ es uns in den Kommentaren – wir sind gespannt!

 

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