Schlechte Realverfilmungen
Foto: RustCohle/ Shutterstcok

10 Realverfilmungen, die wirklich niemand wollte.

Realverfilmungen auf Basis von Cartoons müssen nicht unbedingt schlecht sein. Meistens sind sie jedoch einfach nur scheiße. Animationsfilme und Realverfilmungen sind sehr unterschiedliche Medien, und ein komplexes Verständnis dessen, was auf der Leinwand funktioniert, ist viel wichtiger als eine 1:1 Übertragung der Zeichnungen aus den Animationen. Leider stößt man damit in Hollywood häufig auf taube Ohren, denn sonst wären die hier gelisteten Filme gar nicht erst entstanden.

Diese Filme wurden eben nicht aus Liebe zur Kunst gemacht, sondern einfach nur, um eine bereits bestehende, beliebte Marke zu „melken“, bis es einfach gar nicht mehr geht und jeder Euro oder Dollar aus den Fans herausgepresst wurde.
Und obwohl nicht alle Realverfilmungen auf dieser Liste direkt auf Cartoons basieren, orientieren sie sich immerhin an Animationsfilmen.

Hier sind die schlechtesten Beispiele für Realfilm-Adaptionen:

#1 „Dragonball Evolution“

Dragonball ist ein Cartoon, der so stilisiert ist, dass es einfach verrückt ist, einen echten Film daraus zu machen. Der Moment, als jemand versuchte, Justin Chatwins Haare in ein Goku’do zu stylen, hätte ein Stoppzeichen sein sollen. War es allerdings leider nicht…

#2 „Avatar – der Herr der Elemente“

Von der kompletten Fehlbesetzung der Schauspieler über fehlendes kohärentes Storytelling bis hin zur schlechten 3D-Nachkonvertierung von Aasif Mandvi – als nicht überzeugendem Bösewicht – ist dieser Film einfach eine Katastrophe.

#3 „Inspector Gadget 2“

Matthew Broderick war als Gadget im ersten Teil gar nicht so schlecht, Don French in diesem Sequel allerdings schon.

#4 „Scooby-Doo – das Abenteuer beginnt“

Die Scooby-Doo-Filme von James Gunn sind überraschenderweise nicht schrecklich. Natürlich feuerte man in Hollywood scheinbar alle aus dem bis dahin „guten“ Team, um dann diesen fürchterlichen Teil zu drehen. Anders können wir uns diesen Film sonst wirklich nicht erklären…

#5 „Jem and the Holograms“

Wenn man nicht ausreichend Budget hat, sollte man wohl die Finger von Filmen lassen. Das ist die Lektion hinter dem Jem-Film, in dem ein High-Tech-Science-Fiction-Drama in ein Low-Budget-Fake-Musical übersetzt wird.

#6 „Die Flintstones in Viva Rock Vegas“

Der erste Realverfilmung des Cartoons – mit John Goodman und Rick Moranis – ist zumindest eine unterhaltsame Neuinszenierung von Hanna-Barbera Klassiker. Die Hauptdarsteller durch Mark Addy und Stephen Baldwin für ein Prequel zu ersetzen, war einfach ein Fehler. Und zwar ein ganz großer.

#7 „Garfield: Faulheit verpflichtet“

Die erste Garfield-Verfilmung konnte Bill Murray noch retten, die zweite war einfach für die Mülltonne.

#8 „Boris and Natasha: The Movie“

Der „Rocky und Bullwinkle“-Film mit Robert De Niro war schon unangenehm genug. Aber er verblasst im Vergleich zum grottigen „Boris und Natasha“…

#9 „Die Schlümpfe“

Peyos Schlumpf-Comics spielen in einer mittelalterlichen Zeit und in einem fernen Wald. Umso befremdlicher, dass man die blauen Figuren stattdessen ins moderne New York versetzt. Schrecklich!

#10 „Mr. Magoo“

Leslie Nielsen war früher der Meister des trockenen Humors. Irgendwann jedoch wendete sich das Blatt und als ihm jemand ordentlich Kohle gab, um wie Jim Backus zu reden, war es einfach zu spät.

Was hältst du von diesen Realverfilmungen? Daumen hoch – oder eher nicht? Sag‘ es uns in den Kommentaren!

 

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