Foto: Shaiith/ Shutterstock

Diese 7 Dinge kennt jeder, der mal einen Walkman hatte!

Warum der Walkman so viel besser war als späterhin die tragbaren CD-Player, ist schnell erklärt: Man konnte damit Musik hören. Mit einem „Discman“ hätte das zwar auf dem Papier auch so sein sollen – de facto war es aber nur der Fall, wenn man vollständig still hielt. Wenn man sich bewegte – und darauf waren die Teile ja vermeintlich ausgelegt – fing augenblicklich die CD an zu springen. Von wegen „Skip-Schutz“!

Der Walkman indes war wundervoll zuverlässig. Man hat (gegen einigen Widerstand des sperrigen Plastik) die Play-Taste runtergedrückt und verlässlich das warme Rauschen der Kassette gehört. Das war eigentlich genauso schön wie das Hörspiel oder die Musik, die folgte…

Leider war aber auch der Walkman kein Wundergerät, und er hatte bestimmte Eigenheiten, mit denen man sich auseinander setzen musste. Wir haben einige davon für euch zur Erinnerung zusammengetragen: 7 Probleme, die dir dein heißgeliebter Walkman damals gemacht hat!

#1 Die Tasten waren widerspenstig

Damals funktionierte alles noch mechanisch, und je intensiver man sein Gerät im Betrieb hatte, umso schneller wurde die Bedienung sperrig. Es kostete richtig Kraft, Tasten zu drücken – nervig war das vor allem beim Spulen. Vor – stop – noch nicht weit genug – stop – ach, verdammt, zurück – stop – neeeeeiiiin, wieder zu weit -…

Quelle: pinterest.com

#2 Bandsalat

Das war ähnlich nervig wie daheim beim Ghettoblaster. Allerdings war es ungleich schwerer, das Band hier rauszufriemeln, einfach weil alles kleiner war als beim Kassettenrekorder. Und wenn man das erstmal geschafft hatte, musste man das Tape mit einem Bleistift o.ä. aufwickeln (und hoffen, dass es danach nicht zu sehr geleiert hat).

Quelle: pinterest.com

#3 Zwei Seiten der Medaille

Da es eine A- und eine B-Seite gab, musste man wissen, wo das Lied, nach dem man suchte, zu finden war. Ansonsten war es wie die Nadel im Heuhaufen. Genau deshalb dürfte auch nie die Hülle mit der Tracklist verloren gehen!

Quelle: pinterest.com

#4 Spulen

Es klang ja schon mehrfach an: Das ganze Gespule war der einzige Grund, warum wir zum Discman gewechselt sind (ok, und weil es voll futuristisch war). Man fand grundsätzlich nie die gesuchte Stelle. So lernten wir immerhin, was es heißt, Kompromisse zu machen…

Quelle: pinterest.com

#5 Batterien

Erstens hatte man grundsätzlich nie die benötigten AA-Batterien im Haus, wenn man die in seinem Walkman wechseln musste (untrügliches Zeichen: Wenn das Tape plötzlich langsamer abgespielt wurde). Zweitens: Was für eine Umweltsauerei!

Quelle: pinterest.com

#6 Songs aufnehmen

Mit manchen unserer mobilen Lieblinge konnte man auch Songs aus dem Radio aufnehmen wie mit dem Ghettoblaster. Dafür musste man dann in Kauf nehmen, dass der Moderator reingequatscht hat oder das Ende aufgefadet wurde.

#7 Die Sache mit der Umwelt

Irgendwie war man beim Hören immer paranoid, etwas zu verpassen, was in der eigenen Umgebung so vor sich ging. Der Klassiker: Man singt und tanzt gerade, dreht sich um und da steht Mama – man hat nicht gehört, wie sie reingekommen ist und macht sich ins Höschen vor Schreck.

Quelle: pinterest.com

Was verbindest du noch mit deinem Walkman? Teile deine Erinnerungen mit uns auf Facebook!