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8 seltsame Trends unserer Jugend, mit denen wir uns ziemlich cool vorkamen!

Heutzutage scheint es den Kids ja vor allem darum zu gehen, gefährlich zu wirken. Für uns Millennials war das kein Thema – wir wollten vor allem cool sein! Unsere Helden hießen Parker Lewis oder Brad Pitt („Fight Club!“)

Leider war und ist es gar nicht so einfach, cool zu sein und die Dinge an sich abperlen zu lassen, „lässig“ zu wirken. Meistens kam man eher verkrampft rüber. Also brauchten wir natürlich Accessoires, die uns das nötige Format verliehen. Zumindest dachten wir, sie würden uns dabei helfen… Hier kommen 8 verzweifelte Versuche unserer Jugend, cool zu wirken!

#1 YoYos

Das waren die Fidget-Spinner unserer Kindheit, und sie waren, wenn wir ehrlich sind, genauso absurd. Vor allem, wenn man gar nicht damit umgehen konnte – so wie wir. Also ließ man sein YoYo immer nur kurz in der Hand oder in der Tasche aufblitzen, um jedem zu zeigen, dass man eins hatte. Benutzen, in der Öffentlichkeit? Lieber nicht…

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von halloweenholic (@halloweenholic) am Jun 6, 2020 um 3:17 PDT

#2 Bandanas

Zugegeben, natürlich gibt es Arten, die Dinger wirklich stylish zu tragen. Nur hat uns damals niemand gezeigt, wie das geht. Unser Vorbild in dieser Hinsicht war Axl Rose. Das sagt wohl alles, oder?

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#3 SNES

Wenn man Freunde haben wollte, aber sozial eher gehemmt war, ging nichts über ein SNES. Du hattest auf einen Schlag die Bude voll – mit Leuten, denen du völlig egal warst. Denn, sehen wir der Wahrheit ins Gesicht: Cool war das SNES, du aber nicht.

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#4 Scout-Ranzen

Es gab unterschiedliche Lager, wenn es darum ging, was der coolste Ranzen war, zum Beispiel die Eastpak- oder die 4You-Fraktion. Viele setzten auf Scout. Dumm nur, dass die Ranzen total klobig waren und man sich immer beim schwungvollen Auf- und Abziehen schmerzhaft an den Plastikkanten gestoßen hat. Außerdem war es doch nur ein doofer Ranzen, voll von langweiligem Schulkram!

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Christian.K (@christollick_94) am Jul 24, 2018 um 11:10 PDT

#5 Lamy-Füller

Wo wir schon bei Schul-Statussymbolen sind: Mit unserem Lamy-Füllern konnten wir nicht nur schön schreiben, sondern auch gut dastehen. Zumindest bis die Patrone leer war, denn schnell mal beim Banknachbarn eine neue leihen, das war nicht. Für Lamy gab’s spezielle, extralange Patronen, und wenn man die normalen, kurzen eingesetzt hatte, dann drohte eine Tinten-Katastrophe, weil der Füller auslief.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Prasanth Nattey (@lack_of_colours) am Jun 5, 2020 um 12:09 PDT

#6 Schleim

Das fanden wir super-lustig: Unseren, tja, Schleim überall hinzuklatschen. Heute wissen wir, dass Mama Recht hatte. Wir waren einfach nur ein bisschen doof.

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#7 Schnuller

Mit unseren Schnullern hatten wir das jugendliche, vermeintlich reifere Pendant zur Sticker-Sammlung gefunden. Und was könnte es Cooleres geben als ein überdimensioniertes Baby? Was hat uns da nur geritten…

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#8 Hosen mit extraweitem Schlag

Bei Schlaghosen galt: Je extremer, desto besser. Allerdings waren die Hosen nicht für den Alltag von Jugendlichen geeignet, denn sie saugten sich einfach mit allem möglichen voll: Tau beim Zelten, Urin auf der Dorfdisco-Toilette… Einfach super!

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Hast du diese Trends damals auch mitgemacht? Was hältst du heute davon? sag es uns in den FB-Kommentaren!