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10 Beauty-Trends aus lang vergangenen Zeiten, die heute echt verrückt wirken!

Ist es nicht furchtbar, dass die Jugendlichen heutzutage immer top gestylt rumlaufen müssen, um auf den Instagram-Fotos gut auszusehen, die sie alle zehn Sekunden knipsen? Wir wurden damals von Mama und Papa noch in Leggins und Omas Strickpulli gesteckt, fertig war der Lack! Aber natürlich beruht dieser Eindruck auch auf verzerrter Wahrnehmung – denn die Menschheit war schon immer beauty-besessen. Das zeigt ein kurzer Blick in die Vergangenheit: Hier sind 10 schräge Beauty-Trends aus lang vergangenen Zeiten!

#1 Zeigt her eure Stirn

Im Mittelalter galt die Stirn als die schönste Gesichtspartie der Frau. Viele Frauen entfernten ihre Wimpern, um ihre Stirn zu akzentuieren. Sie zupften auch ihre Haaransätze und Augenbrauen, um ihr Gesicht lang und oval wirken zu lassen.

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#2 Schwarze Zähne

Während der japanischen Edo-Zeit waren geschwärzte Zähne bei Aristokraten und verheirateten Frauen beliebt. Geschwärzte Zähne galten als Zeichen der Schönheit und es half, die Zähne bis ins hohe Alter zu erhalten. Im Jahr 1870 wurde diese Praxis von der japanischen Regierung verboten. Das Schwärzen der Zähne war nicht nur in Japan beliebt und wird auch heute noch von einigen Menschen praktiziert.

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#3 Grübchen um jeden Preis

Im Jahr 1936 erfand Isabella Gilbert den „Grübchen-Macher“. Die Vorrichtung bestand aus einer Feder, die um das Gesicht passte, und zwei winzigen Knöpfen, die in die Wangen drückten. Funktioniert hat das natürlich nicht.

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#4 Ein Festschmaus für Ratten

Im 18. Jahrhundert, lang vor der Erfindung des Haarsprays, benutzten Frauen Schmalz, um ihre Perücken zu formen. Einer der Nachteile war, dass die Perücke buchstäblich zu einem Rattennest wurde. Manchmal lebten Ratten wochenlang in der Perücke. Frauen mussten mit Käfigen um ihren Kopf schlafen, um die Tiere fernzuhalten.

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#5 Neue Wimpern

In den 1800er Jahren waren Wimpern-Transplantationen der letzte Schrei. Ein Spezialist hat dabei das Haar mit einer Nadel direkt mit dem Augenlid vernäht.

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#6 Zweckentfremdet

Kurz nach der Erfindung der Röntgenmaschine nutzten die Menschen die Geräte zur Behandlung von Akne, Ekzemen und zur Haarentfernung. Zu den Nebenwirkungen gehörten Atrophie, Geschwüre und Krebs.

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#7 Hauptsache mobil

In den 1920er Jahren kam der tragbare Fön auf den Markt. Das war eine bequemere Alternative zu den klobigen Haartrocknern der Zeit. Das Gerät war jedoch sehr gefährlich und konnte Verbrennungen und Stromschläge bis hin zum Tod verursachen.

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#8 Alles wegen Coco

Mitte der 1920er Jahre wurde ein bronzener, sonnengebräunter Teint populär, nachdem Coco Chanel auf ihrer Yacht an der französischen Riviera eingeschlafen und ein ganzes Stück brauner wieder aufgewacht war. Die Sonnenbräune wurde zum Statussymbol für alle, die sich Urlaube in der Sonne leisten konnte, vor allem für diejenigen, die privilegiert genug waren, im Winter zu reisen.

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#9 Importiert

Um ihre Zähne weiß zu machen, spülten die Römer ihren Mund mit Urin aus. Genauer gesagt mit Urin, der aus Portugal eingeschifft wurde.

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#10 Bemalt

Im vorrevolutionären Frankreich waren akzentuierte Venen der letzte Schrei. Manche Leute bemalten ihre Venen mit blauen Stiften, um sie hervorzuheben. Andere benutzten Laugen, um ihre Venen noch auffälliger zu machen.

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Welche dieser historischen Beauty-Tipps haben die am meisten überrascht? Sag es uns in den FB-Kommentaren!