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20 seltsame Dinge, die Leute in ihrer Kindheit für normal hielten!

In der Kindheit sind wir naturgemäß nicht gut darin, Dinge zu hinterfragen. Und wir halten so ziemlich alles, was in der eigenen Familie Usus ist, für den Regelfall. Wenn es bei uns so abläuft, warum nicht auch bei anderen? Erst später, wenn wir das erste Mal bei Freunden übernachten und ganz allgemein damit anfangen, ein wenig über den Tellerrand zu schauen, stellen wir fest: Die eine oder andere Familientradition ist doch ganz schön schräg!

Auf Reddit tragen User Anekdoten von ebensolchen Erinnerungen zusammen – und die sind teils urkomisch, teils etwas gruselig und manchmal einfach nur abgefahren. Hier kommen ein paar davon: 20 Erinnerungen an schrullige Dinge, die Leute in ihrer Kindheit normal fanden!

#1 Schlüssel

„Verschiedene Räume in unserem (durchschnittlich großen) Haus waren verschlossen und Mutter trug die Schlüssel wie eine Kette um den Hals. Wenn Gäste kamen, wurde das Wohnzimmer aufgeschlossen!“

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#2 Flexibel

„In meiner christlichen Familie wurde Pessach gefeiert.“

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#3 Übung macht den Meister

„Meine Mutter ließ mich immer üben, lauthals um Hilfe zu schreien, bevor ich zu Freunden ging.“

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#4 Kuschelig

„Meine Mutter schlief bis in meine Teenagerjahre hinein bei mir. Erst spät in der Mittelstufe habe ich anderen davon erzählt und meine Freunde fanden es extrem seltsam.“

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#5 Nicht zum Spaß

„Kein Lesen zum Vergnügen. Es war in Ordnung, die Bücher für die Hausaufgaben zu wälzen, aber nicht okay, sich auf einen Stuhl oder ein Bett zu legen und zum Vergnügen zu lesen. Mein Vater ist immer durchgedreht, wenn er uns erwischt hat. Für ihn bedeutete es, dass wir keine Haus- oder Hofarbeit machten, was er eigentlich wollte, wenn die Schulaufgaben und die normalen häuslichen Pflichten erledigt waren.“

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#6 Klingeling!

„Meine Eltern wollten uns nicht zum Essen rufen oder uns holen müssen, also installierte mein Vater allen Ernstes eine Türklingel in unseren Schlafzimmern. Wenn wir also in der Küche gebraucht wurden, wurden wir durch die ‚Kinderklingel‘ gerufen.“

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#7 Geheul

„Meine Mutter brachte mir und meiner Schwester bei, den Mond anzuheulen. Das hat unseren Hund so aufgeregt, dass er auch geheult hat. Das wiederum hat meine Oma wütend gemacht, aber meine Mutter fand es urkomisch.“

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#8 Full House

„Wildfremde Kinder, die in unserem Haus lebten. Ich hatte neun Geschwister und meine Eltern hatten immer ein oder zwei andere Kinder, die von zu Hause rausgeworfen worden waren, bei uns wohnen. Normalerweise waren es Freunde meiner älteren Geschwister. Erst in meinen Zwanzigern verstand ich, dass die meisten von ihren Eltern verstoßen worden waren, weil sie schwul waren. Ich hatte auch keine Ahnung, dass das in den 60er Jahren nicht normal war.“

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#9 Vaterliebe

„Es ist eine Kleinigkeit, aber es war sehr überraschend für mich – dass es mein Vater war und nicht meine Mutter, die bei mir zu Hause blieb, wenn ich krank war.“

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#10 Burger-Roulette

„Burger-Roulette: Jedes Mal, wenn wir gegrillt hatten oder wir Burger machten, wurde einer der Burger mit scharfer Soße und Paprika gefüllt. Das war so lustig und hat das Abendessen definitiv spannender gemacht, aber es war nicht normal.“

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#11 Aggro

„Beim Autofahren angehupt, angeschnauzt und angeschrien zu werden. Ich dachte einfach, Autofahren sei eine extrem aggressive und negative Erfahrung, die jeden wütend macht.“

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#12 Im Akkord

„Anscheinend haben die meisten Familien keine drei Kinder, die mit einem Altersabstand von nur einem Jahr geboren werden. Vor der Uni war ich davon überzeugt, dass unsere Familie der Standard ist und dass Geschwister, die mehr als drei Jahre auseinander geboren wurden, die Ausreißer sind. Aber seit ich an der Uni bin, bekomme ich jedes Mal, wenn ich Leuten erzähle, dass meine Geschwister alle ein Jahr auseinander sind, etwas zu hören wie: ‚Oh mein Gott, deine arme Mutter!'“

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#13 Süchtig

„Jeden Abend in der Woche einkaufen zu gehen. Meine Mutter war und ist immer noch schwer shoppingsüchtig und ich dachte, es sei normal, fast jeden Abend nach dem Abendessen rauszugehen und einzukaufen.“

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#14 Getestet

„Meine Mutter und ihre Freundin ließen meine Schwester und mich regelmäßig in einen Becher pinkeln (ich war etwa 13, sie war ungefähr 11) und sagten uns, es sei, um sicher zu gehen, dass wir keine Drogen nehmen (sehr strenger Haushalt). 10 Jahre später war die Freundin meiner Mutter einmal ziemlich betrunken und gestand uns schließlich, dass sie beide unseren Urin benutzten, um ihre eigenen Drogentests zu bestehen.“

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#15 Zu süß

„Zucker in die Cola geben.“

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#16 Aromatisch

„Meine Eltern ließen uns das Wasser trinken, in dem wir Mais gekocht haben. Als ich meinen Freunden in der Schule erzählte, dass ich Maisbrühe trinke, sagten sie, dass man das normalerweise wohl nicht macht. Sie ließen uns das anstelle von normalem Wasser trinken, da es ein bisschen Geschmack hatte und wir normales Wasser nicht mochten.“

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#17 Kriegsgebiet

„Ich bin in den 80er Jahren in einem Krisengebiet in Nordirland aufgewachsen, inmitten von Armee-Kontrollpunkte, Bombenanschläge, Unruhen usw. Es war irgendwie aufregend als Kind, unsere Stadt wurde ein paar Mal bombardiert, gelegentlich bekamen wir einen vollen Militäreinsatz in unserer Wohnsiedlung zu sehen. Jetzt als Erwachsener kapiere ich, dass ich im Grunde in einem Kriegsgebiet aufgewachsen bin, in dem wahllose Gewalt und zivile Opfer als Normalität betrachtet wurden. Wahrscheinlich ist das nicht ’seltsam‘, sondern eher ‚total abgefuckt'“

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#18 Gut betucht

„Mir war nicht klar, dass die meisten Familien nicht drei verschiedene Autos haben, bis ich auf die öffentliche Schule wechselte. Mir war nicht klar, wie gut es uns eigentlich ging, denn in der Privatschule war ich eines der armen Kinder gewesen.“

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#19 Kochkünste

„Wie meine Mutter kocht. Sie kochte Nudeln, bis sie Brei waren. Ihre Kartoffelsuppe bestand aus gekochten Zwiebeln und abgetropften Kartoffeln, die sie in warmer Milch mit Salz und Pfeffer aufgoss. Baked Beans waren bei ihr Bohnen, Ketchup und Pfannkuchensirup. Die häufigste Mahlzeit in unserem Haus begann als Spaghetti, wurde dann zu Chili und schließlich zu Chili-Makkaroni.“

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#20 Verschmutzt

„Wir haben nie den Kopf unter Wasser gesteckt, aber ich habe mich immer gefragt, was die langfristigen Auswirkungen des Schwimmens im verschmutzten Wasser hinter unserem Haus sein würden. Keine Fische, immer so seltsam warm, orangefarben und zum Himmel stinkend.“

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Welche Kindheitserfahrungen kommen dir im Nachhinein seltsam vor? Sag es uns in den FB-Kommentaren!