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Wenn du dich noch an diese Momente mit dem 56k-Modem erinnerst, bist du ein wahres 90er-Kind!

Düt. Düt, Düt… Chrrrrrrrrr.

Die Kids, ach, was sag ich: die jungen Erwachsenen von heute kennen einige Geräusche gar nicht mehr, die für Millionen zum Grundstock ihrer Jugenderinnerungen zählen. Dazu gehört der Klang einer VHS-Kassette, die ausgeworfen wird, ein Nadeldrucker in voller Fahrt (was ziemlich langsam war) und das Piepen und Rauschen, wenn sich ein 56k-Modems ins Telefonnetz einwählt.

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Ja, darüber sind wir seinerzeit ins World Wide Web gegangen! Tatsächlich wäre eine Brieftaube wohl schneller gewesen, denn selbst Mails wurden nur quälend langsam übertragen. So etwas wie Video- oder Musik-Streaming hat nicht wirklich funktioniert! (Wie es dennoch ausgesehen hätte, seht ihr hier.)

Und so klang das 56k-Modem:

Rein technisch entstand dieses spezielle Piepsen und Rattern, weil das Modem zur Übertragung der Daten via Telefonleitung die Nullen und Einsen des Computers in akustische Signale verwandeln musste. Und weil das Modem die Telefonleitung nutzte, ergaben sich manchmal kuriose Situationen. Man flog oft genug aus dem Netz, weil ein anderes Familienmitglied auf die wundervolle Idee kam, ausgerechnet in dem Moment ein Telefonat zu führen, in dem man seine Mails checken wollte. Na toll!

Der Ladebalken:

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Während sich eine Website lud und der Ladebalken des „Netscape Navigators“ (so hieß der am weitesten verbreitete Browser 1996) kaum sichtbar weiterkroch, konnte man durchaus mal Mittagspause machen und was Essen gehen. Wie das aussah, kann man sich hier vor Augen führen.

Und man selbst sah währenddessen so aus:

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Man war einfach nur gelangweilt, weil man wegen allem tausend Stunden warten musste!

Irre ist, dass sich das auch heute noch Menschen antun!

Und das nicht gerade wenige! AOL meldet, dass sich in den USA noch 2,1 Millionen User über 56k einwählen… Stolze 20 Dollar pro Monat zahlen sie im Schnitt für diesen Internet-„Zugang“. Dabei sind die meisten Seiten heute durch Bilder, Bannerwerbung und Videos viel zu datenintensiv, um über eine solche Verbindung geladen zu werden – da hilft auch kein fürstliches Fünf-Gänge-Menü, um die Wartezeit zu überbrücken.
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Ja, Yahoo war eine große Nummer…

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… so wie Matthew Perry!

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Eher weniger sexy: Suchergebnisse bei Yahoo

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Einwählen ins Netz: Ein Kraftakt

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Da konnte man durchaus beim Warten mal ne Runde Karten spielen – beliebt in der 90ern:

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Und so sah die Navigation aus:

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Das Warten auf den Internetzugriff nahm kein Ende:

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So sahen Downloads aus – achtet mal auf die Restdauer…

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Und sowas kann man doch heute niemandem mehr erklären!

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