Tipps für eine bessere Beziehung
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Studie zeigt: Das zeichnet eine gute Beziehung aus.

Wenn man endlich mit dem Traummann oder der Traumfrau zusammenkommt, erscheint einem dies zunächst wie die Erfüllung aller Wünsche. Aber genauso genommen fängt die Arbeit damit erst richtig an: Eine gute und erfüllte Beziehung passiert nicht einfach von alleine, und manchmal merken wir schnell, dass es gar nicht so einfach ist, auf Dauer gemeinsam glücklich zu sein. Wenn du dich fragst, wie du es schaffen kannst, deine Partnerschaft zu verbessern und zu einer positiveren Stimmung beizutragen: Hier kommen ein paar Tipps, die garantiert funktionieren!

#1 Humor ist das beste Rezept

Dass Lachen gesund ist, ist längst kein Geheimnis mehr. Aktuelle Studien haben aber gezeigt, dass Humor auch in einer Beziehung dazu beiträgt, dass sich beide Partner besser verstehen – vor allem dann, wenn sie sich auch über den jeweils anderen lustig machen. Das klingt vielleicht fies, ist aber erwiesen: Für eine Studie der Universität von Kansas wurden über 15.000 Menschen über eine Zeitraum von mehr als 30 Jahren beobachtet. Das Ergebnis war mehr oder weniger erstaunlich: Humor und gemeinsames Lachen sind essenziell für eine gesunde und gute Beziehung. Wenn du also schon lange nicht mehr mit deinem Freund oder deiner Freundin herzhaft gelacht hast, könntest du ein Problem haben.

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Spielerisches Necken fördert die Bindung

Die Forscher fanden heraus, dass es aber nicht nur um das Lachen allgemein geht, sondern vielmehr um den Humor, den ein Paar gemeinsam kreiert. Dabei spielt es keine Rolle, ob du über schwarze Komödien lachen kannst und deine Freundin eher Romantic Comedys bevorzugt – wichtig ist nur, dass es auch Dinge gibt, die euch beide dazu bringen, Tränen zu lachen. Und noch wichtiger ist es, dass ihr euch auch mal kräftig über den andere lustig machen könnt. Paare, die sich spielerisch ärgern und lieb gemeinte Witze über den jeweils anderen machen können, haben eine starke Bindung und sind der Studie zufolge glücklicher in der Beziehung. Gemeinsames Lachen und gegenseitiges Ärgern bedeuten eine starke romantische Anziehung, so die Forscher der Uni Kansas.

Allerdings gibt es natürlich auch hier Abstufungen. Ein kleiner Scherz über das „hässliche“ T-Shirt deines Freundes ist etwas ganz anderes als verbaler Missbrauch und Mobbing in der Beziehung. Wird der Humor zusehends aggressiv, stimmt höchstwahrscheinlich etwas ind er Beziehung nicht. Ihr solltet euch also immer einig darüber sein, was als lustig empfunden wird und was nicht – dann klappt’s auch mit dem gemeinsamen Lachen!

Furzende Paare = glücklichere Beziehung?

Für viele ist es ein Tabuthema, und insbesondere während des Kennenlernens und der erste Monate in einer Beziehung tun wir meist alles, um es zu verhindern: Furzen vor dem Schwarm oder der neuen Freundin ist fast allen von uns peinlich, obwohl es ja eigentlich ein ganz natürlicher biologischer Vorgang ist. Dennoch: Das oft übelriechende Gas wollen wir nicht gerade vor unserem Liebling ablassen.

Autorin Leah Decesare behauptet in ihrem Buch „Naked Parenting“ aber genau das Gegenteil und rät dazu, gerade vor dem Partner nach Herzenslust zu pupsen, wenn wir eine glückliche und ehrliche Beziehung führen möchten!

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„Gas lassen“ ist ein ganz natürlicher Vorgang

Auch wenn es uns unangenehm ist: Furzen ist ein wichtiger Bestandteil unserer Verdauung und ein ganz normaler natürlicher Prozess, den wir uns übrigens mit vielen anderen Säugetieren teilen. Die Gase entstehen, wenn die Nahrung nach dem Zerkleinern in den Verdauungstrakt gerät und dort weiter verarbeitet wird. An diesem Prozess sind tausende und abertausende von Bakterien beteiligt, die dabei helfen, die Nahrung in verwertbare und nicht-verwertbare Bestandteile zu zerlegen. Dabei entsteht Gas, das auf dem bekannten Weg entweicht. Wenn wir nicht furzen würden, würden wir irgendwann explodieren.

Auch wenn das „Gas lassen“ vollkommen normal und sogar sehr wichtig ist, haben wir Menschen es bereits vor langer Zeit zum Tabu erklärt. Der Hauptgrund dafür ist sicher allen klar: Es stinkt! Außerdem gilt es als respektlos, Körperausscheidungen in der unmittelbaren Nähe anderer Menschen von sich zu geben. Also halten wir uns zurück – besonders dann, wenn wir uns mit jemandem umgeben, der uns etwas bedeutet.

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Voreinander pupsen zeugt von Vertrauen

Leah Decesare spricht sich aber dafür aus, gerade vor unserem Partner oder unserer Partnerin zu furzen, was das Zeug hält. Was erst einmal merkwürdig klingt, macht bei genauerer Betrachtung aber sogar Sinn: Paare, die voreinander pupsen, kreieren dadurch eine neue Ebene der Intimität. Wer sich traut, so etwas Tabuisiertes vor dem Freund oder der Freundin zu tun, zeigt damit, dass er sich in der Beziehung sehr wohl fühlt und dem/der anderen vertraut. Decesare selbst erinnert sich daran, wie sie das erste Mal in Anwesenheit ihres späteren Ehemanns gepupst hat – und auch er weiß es noch genau, denn nach eigenen Angaben fühlte er sich ihr in diesem Moment so nahe wie nie zuvor.

Wenn du deine Beziehung auf ein ganz neues Level bringen möchtest, solltest du dich in Zukunft also nicht mehr zurückhalten, wenn es ums Gas lassen geht. Auch deine Gesundheit wird es dir danken, denn das Zurückhalten von Fürzen kann zu Krämpfen und Unwohlsein führen. Und sollte dein Freund/deine Freundin als Erster vor dir „einen fahren lassen“: Reg dich nicht künstlich auf, sondern freu dich darüber, dass er/sie dir so viel Vertrauen entgegenbringt!

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