Schulhofspiele aus der Kindheit

Schulhofspiele, die wir nie vergessen werden!

Gerade wir Eltern werden heutzutage überschwemmt mit einer unglaublichen Masse an Kinderspielzeug. Schon für die Kleinsten gibt es viele Angebote online. Doch wir alle wissen auch noch, dass wir früher nicht nur mit Spielzeug spielten. Mit viel Phantasie haben wir uns Spiele ausgedacht, die fast überall funktionierten. Der Pausenhof wurde sogar nach Unterrichtsschluss oft noch genutzt, um mit Freunden Zeit zu verbringen. Manchmal vergessen wir, wie kreativ wir dabei waren. In dieser Liste zeige ich dir die Spiele, die während und nach dem Unterricht alle auf dem Schulhof begeistern konnten. 

Hüpfspiele

Quelle: pinterest.com

„Himmel und Hölle“, „Hinkepott“, „Schneckenhüpfen“ oder „Briefhopse“: Die Varianten an verschiedenen Hüpfspielen sind unzählig. Dabei wurde fast immer gleich gespielt. Ein Spielfeld wurde mit Kreide auf den Boden gemalt und musste nach bestimmten Regeln durchsprungen werden. Egal mit wie vielen Freunden man es spielte, es war ein Dauerbrenner.

Faltspiele

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Auch hier heißt eines der bekanntesten „Himmel und Hölle“. Als Kind war es immer am schwierigsten für mich, jemanden zu finden, der aus einem Blatt Papier tatsächlich ein Spiel falten konnte. Ich jedenfalls habe es nie geschafft, irgendein Faltspiel richtig zu basteln und sogar meine Papierflieger sehen bis heute dürftig aus. Hatte ich schließlich ein fertig gefaltetes Spiel in Händen, wurde es bei mir immer wie ein Schatz gehütet. Dabei war es so unglaublich vielseitig: Auf die verschiedenen Felder konnte man Zahlen oder Sprüche schreiben und man konnte immer wieder neu mit Freunden spielen oder sie auf den Arm nehmen. 

„Blinde“ Spiele

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„Blinde Kuh“, „Topfschlagen“ und „Hänschen Piep Einmal“: Alle kannten sie, die meisten liebten sie. Sie wurden von frühster Kindheit an auf Geburtstagen gespielt oder wann immer man die Möglichkeit dazu hatte. Während der Schulzeit spielte ich allerdings meistens Fangspiele. Vor allem, weil wir oft keine Augenbinde dabeihatten.

Fangspiele

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Besonders aus dem Sportunterricht dürften diese Spiele bekannt sein. „Komm mit – Lauf weg“, „Katz und Maus“ oder mein persönliches Lieblingsspiel: „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?“ Ich weiß nicht, ob man heute ein Spiel noch so nennen darf. Die Autorin fordert in diesem Artikel, das uralte Kinderspiel umzubenennen. Ich habe dazu keine Meinung, weiß aber noch genau, wie viel Spaß ich immer hatte, egal in welcher Rolle. Der Erfolg, wenn ich als schwarzer Mann mehr und mehr der anderen fing oder das Glück, wenn ich gerade so seinen Händen ausweichen konnte – ich hatte immer riesigen Spaß. 

Geschicklichkeitsspiele

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„Hahnenkampf“, Murmel- und Fadenspiele. Es kam auf Gleichgewicht, Koordination und Fingerspitzengefühl an, auch wenn ich nicht alle diese Wörter kannte. Beim „Hahnenkampf“ die anderen Jungs umzuschubsen oder beim Murmelspiel die Kugeln der anderen zu treffen war für mich immer ein großer Spaß und eine nicht minder große Herausforderung. Beim Fadenspiel hat sich aber meine mangelnde Geduld gezeigt, die mir wohl auch das Basteln ruiniert hat. Dafür treffe ich noch heute mit meinen Murmeln zielgenau alles in einem Radius von zwei Metern – und das ist es doch, was wirklich zählt, oder?

Kreativitätsspiele

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„Teekessel“, „Wörter finden“ und „Alle Vögel fliegen hoch“ waren (zumindest in meiner Kindheit) bei den meisten Kindern weniger beliebt als andere Spiele, allerdings gab es auch immer einige im Freundeskreis, die für absolut nichts auf der Welt auf eine Runde dieser Spiele verzichtet hätten. Besonderes Konfliktpotential bot damals immer „Alle Vögel fliegen hoch“, da es als Kind nicht leicht zu verstehen war, dass weder ein Strauß noch ein Hahn oder Huhn fliegen kann, obwohl es doch Vögel sind. 

 

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