Kindererziehung heute
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5 Beweise, dass sich die Kindererziehung heutzutage stark von früher unterscheidet!

Kindererziehung war schon immer ein heißes Thema. Kein Wunder, dass jeder glaubt, etwas beitragen zu dürfen, schließlich geht es ja auch um die Zukunft der Gesellschaft. Welchem Einfluss auch immer es geschuldet ist: In den vergangenen Jahren hat sich unser Verständnis von Kindererziehung sehr verändert.

In den 90er war es normal, den Kleinen bestimmte Freiräume zu lassen – man könnte auch sagen: Entwicklungsspielraum. Kindererziehung heute heißt, das Leben des Nachwuchses durchzumoderieren und als Eltern über jeden einzelnen Aspekt zu bestimmen.

Wir haben fünf Beispiele ermittelt, die zeigen, wie sehr sich Kindererziehung seit den 90ern verändert hat!

#1 Nicht Familientradition, sondern Fachartikel sind entscheidend

Klar, in einer derart pluralistischen Gesellschaft ist man als Mutter oder Vater schnell mal verunsichert. Doch der sture Glaube an die jeweils neueste Studie zum Thema Gesundheit oder Entwicklung führt dazu, dass Eltern zu Getriebenen werden. Und die Verunsicherung wird so noch größer. Früher dagegen hat man übernommen, was in der eigenen Familie gut gelaufen ist – und geändert, was nicht funktioniert hatte oder falsch war. Das war eine Art der natürlichen Evolution der Kindererziehung.

Quelle: tenor.com

#2 Freizeit in der Natur

Auch früher war es für unsere Mütter und Väter sicher schwer, dabei zuzusehen, wie wir auf wackligen Baumstämmen balancieren oder uns Erde in den Mund stecken. Aber es hat uns als Kinder der Natur – und damit unserer eigenen Natur – näher gebracht. Heute fehlt es vielen Eltern an Mut, ihren Kindern den Freiraum zu geben, sich selbst als Teil ihrer Umwelt zu erleben – anstatt die Welt nur durch Glasscheiben und Computerbildschirme zu erfahren.

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#3 Natürliche Signale

In den 90ern dürften wir draußen spielen, bis die Dämmerung einsetzt, und das Signal zum Aufbruch war einfach und eindeutig: Wenn die Straßenlaternen angingen, wurde es Zeit, nach Hause zu gehen. Heute ist das vielen Eltern zu viel lange Leine. Ihnen fehlt das Zutrauen in ihre Kinder. Dabei würde ihnen dieses Vertrauen in ihren Nachwuchs mit Verantwortungsbewusstsein und Selbstständigkeit zurückgezahlt werden.

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#4 Entwicklung im Sauseschritt

Heutzutage haben viele Menschen das Gefühl, dass von allen Seiten Druck aufgebaut wird. Die Gesellschaft altert und die Renten sind nicht sicher. Die Stellung des Landes und Europas in der Welt steht künftig in Frage. Und Eltern wollen sichergehen, dass ihre Kinder im Rennen um die Logenplätze im Leben nicht den Kürzeren ziehen. Wenn man deshalb allerdings schon vor der Pubertät zwei Fremdsprachen beherrschen muss, geht das zu weit. Das gleiche gilt für das verkürzte Abitur und den Bachelor als Abschluss – hier hilft der Gesetzgeber unverantwortlich mit, Druck aufzubauen und Kindern selbstbestimmte Entwicklungszeit zu rauben.

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#5 Essgewohnheiten

Am eindringlichsten zeigt sich, unter welchem Druck Eltern stehen, beim Essen auf Kindergeburtstagen. In unserer Kindheit waren solche Partys ein Anlass, um ungezwungen zu genießen und nach Belieben Pommes, Würstchen und Süßkram zu verdrücken. Heute ist das den meisten Eltern viel zu ungesund – sie verlieren dabei allerdings aus dem Blick, dass erst die kleinen Freuden im Leben uns motivieren.

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Was hältst du von Kindererziehung heutzutage? Hat sich der Umgang mit Kindern seit den 80ern und 90ern geändert? Sag es uns in den FB-Kommentaren!

 

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