Zahnfee Fakten
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12 Fakten, die selbst Helikoptereltern noch nicht über die Zahnfee kannten!

Übergangsphasen im Leben haben wir Menschen im Laufe der Geschichte oft mit mythischen Erzählungen und Märchen eingerahmt. So verarbeitet zum Beispiel Dornröschen die erste Periode und den Übergang eines jungen Mädchens in die Pubertät (das sagen zumindest die Literaturwissenschaftler).

Mit der Zahnfee versuchen wir, das Ausfallen der Milchzähne abzufedern – und damit die Transformation eines Kleinkindes zum Schulkind. Der Ernst des Lebens beginnt!

Wir haben 13 Fakten zusammengetragen, die selbst Helikoptereltern noch nicht über die Zahnfee kannten!

#1 Die Zahnfee ist jünger, als du vielleicht denkst

Während der Osterhase erstmals um 1700 historisch nachgewiesen werden kann, findet sich die erste Spur, die zur Zahnfee führt, 1908 in Amerika. Dort wurde sie in der „Chicago Daily Tribune“ im Rahmen der Kolumne „Household Hints“ erwähnt.

Quelle: tenor.com

#2 Allerdings wird der Verlust eines Zahnes schon lange zelebriert

Im 13. Jahrhundert berichtete der islamische Geistliche Ibn Abi el-Hadid von der mitteleuropäischen Tradition, Babyzähne „der Sonne entgegen“ zu werfen – und so um einen besseren Zahn zu bitten.

#3 Bereits die Wikinger hielten Babyzähne in Ehren

In der „Edda“, die als eine der ersten Sammlungen von Erzählungen in der Weltgeschichte gilt, ist die Rede von der „tand-fé“, eine „Zahngebühr“, die Eltern ihren Kindern zahlten, wenn diese einen Zahn verloren.

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#4 Manchmal ist die Fee eine Maus

Laut der Studie „Folklore der Zähne“ von Leo Kanner (1928) verlieren Babys ihre Zähne in anderen Kulturen an verschiedene Tiere, darunter Mäuse, Ratten und Eichhörnchen.

#5 Ein (US-amerikanischer) Zahn ist derzeit circa 13,19 Dollar wert

Laut einer Studie von „Visa“ bekommen 30% der amerikanischen Kinder einen Dollar pro verlorenem Zahn. Allerdings erhalten 5% der Kinder 20 Dollar oder mehr. Im Durchschnitt ergibt sich so ein „Zahnwert“ von 13,19 Dollar.

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#6 Der Zahnwert hängt vom Aktienmarkt ab

Der Versicherungsgruppe „Delta Dental“ zufolge schwankt die Menge an Geld, die die Zahnfee den Kindern bringt, im gleichen Maß wie der Kurs der 500 größten börsennotierten US-amerikanischen Unternehmen („S&P 500“).

#7 Rosemary Wells erforschte als erste die Tradition der Zahnfee

Mit ihren Erkenntnissen, für die sie Anthropologen, Eltern und Kinder in ganz Amerika befragte, trat sie sogar in der „Oprah Winfrey Show“ auf.

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#8 …und sie gründete ein Museum

Wells häufte im Rahmen ihrer Forschungen Unmengen an Memorabilia an. 1993 wurde ein Privathaus in Deerfield, USA schließlich zum Museum und somit zur Ausstellungsfläche für ihre Schätze umfunktioniert.

#9 Die Zahnfee hilft dabei, eine gute Zahnhygiene zu entwickeln

Zumindest, wenn Eltern darauf hinweisen, wie sehr es ihr gefällt, wenn Kinder Zähne putzen. Generell steigt durch die Erzählung das Bewusstsein für die eigenen Zähne sowie die Wertschätzung derselben.

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#10 Niemand weiß, wie sie aussieht…

Im Gegensatz zum Nikolaus gibt es keine Darstellung der Zahnfee, die allgemeinverbindlich wäre. Wodurch selbst Horrorfilme sich ihrer bedienen konnten – zum Beispiel in „Der Fluch von Darkness Falls“ von 2003.

#11 Und weil keiner weiß, wie sie aussieht, wurde sie von den verschiedensten Schauspielern verkörpert

In dem Film „Zahnfee auf Bewährung“ wurde selbige sogar von Dwayne „The Rock“ Johnson gespielt, eine auf den ersten Blick eher abseitige Entscheidung – allerdings war es auch eine Komödie.

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#12 Sie ist Namenspatin für ein echtes wissenschaftliches Phänomen

Dr. Harriet Hall beschrieb Studien, die nicht die bloße Existenz eines Phänomens überprüfen, bevor sie dazu Daten erfassen, als „Zahnfee-Wissenschaft“.

Hab ihr je von der Zahnfee Geld bekommen? Sagt es uns in den Facebook-Kommentaren!