Sänger die ihre Songs nicht selbst schreiben
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Unglaublich: 8 erfolgreiche Musiker, die ihre Songs NICHT selbst schreiben!

Auch wenn viele von uns Popmusik lieben, handelt es sich bei der Pop-Branche nicht unbedingt um ein Umfeld, das echtes Talent wirklich schätzt. Es geht vielmehr darum, das richtige Image zu besitzen, cool auszusehen und die richtigen Klamotten zu tragen. Mehr ist es meist nicht – die Musik ist eher ein Bonus.

Sicherlich weißt auch du, dass viele Sänger im Pop-Bereich ihre Songs nicht selbst schreiben – sie engagieren dafür Songwriter, die wahres Talent haben und ihre Kreativität dafür hergeben, andere gut aussehen zu lassen. Allerdings gibt es auch den umgekehrten Fall: Sänger und Sängerinnen, die man für total authentisch hält – die sich aber von anderen musikalisch „bedienen“ lassen.

Hier kommen acht Sänger, die ihre Songs überraschenderweise nicht selbst schreiben!

#1 Elvis Presley

Elvis Presley, dessen Hits und sexualisiertes öffentliches Image den Beginn der Rock-Ära einläuteten, baute seine Karriere als Sänger mit Hilfe seines imagebewussten Managers Colonel Tom Parker auf. Was die Sache noch schlimmer macht, ist, dass diejenigen, die tatsächlich für das Schreiben von Songs wie „Jailhouse Rock“ und „Hound Dog“ verantwortlich waren, nicht im ausreichenden Maße bezahlt wurden.

#2 Elton John

Wir waren schockiert zu erfahren, dass Reginald Dwight, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Elton John, keine eigenen Songs geschrieben hat. Die klavierspielende Pop-Ikone scheint die Definition eines erfolgreichen Singer-Songwriters zu sein, aber die Worte hinter seinen Songs stammen in erster Linie von seinem langjährigen Songwriting-Partner Bernie Taupin.

#3 Frank Sinatra

Hinter vielen von Sinatras geliebten Studioalben stand ein ganzes Team von Songwritern. Bart Howard schrieb „Fly Me to the Moon“, Charles Singleton und Eddie Snyder schrieben „Strangers in the Night“ und sogar die scheinbar persönliche Retrospektive „My Way“ schrieb nicht Sinatra selbst, sondern Paul Anka.

#4 Diana Ross

Diana Ross wurde zu einer Ikone der amerikanischen Musik – zuerst als Leadsängerin der „Supremes“, dem beliebtesten Motown-Act der 1960er Jahre, und dann als Solo-Sängerin. Aber Ross schrieb selten die Musik und die Texte, die es auf ihre Platten geschafft hatten, sie verließ sich während ihrer langen Karriere auf Songwriter – insbesondere auf das Songwriting-Team von Holland-Dozier-Holland, das den Supremes-Hit „Where Did Our Love Go?“ und viele andere Motown-Klassiker geschrieben hatte.

#5 Whitney Houston

Whitney Houstons größte Stärke war ihre überlebensgroße Stimme – so sehr, dass sie keine eigenen Songs schreiben musste, um mit jeder hohen Note, die sie traf, intensive Emotionen zu vermitteln. Ihre legendäre Stimme half ihr, 39 Songs in den amerikanischen Billboard Charts zu platzieren.

#6 Marvin Gaye

Marvin Gaye war ein weiterer Begründer des Motown-Sounds. Aber im Gegensatz zu vielen seiner Zeitgenossen blühte er bis in die 70er Jahre auf, indem er seine kreative Kontrolle über die Plattenfirma ausbaute, die seine Karriere mitgestaltete. „Heard it through the grapevine“ wurde eigens für ihn geschrieben.

#7 Nina Simone

Nina Simone baute ihre Karriere rund um ihre unvergleichlich soulige Stimme und eine spannende Mischung aus Jazz, Blues und R&B auf – doch als Songwriterin war sie nicht so begabt. Nina schrieb keinen der Songs in ihrer riesigen Diskographie selbst. Stattdessen stützte sie sich auf für sie geschriebene Tracks sowie Cover verschiedener Künstler von Randy Newman bis Screamin‘ Jay Hawkins.

#8 Rihanna

Robyn Rihanna Fenty wird in ihren Songs nur gelegentlich als Songwriterin erwähnt. Die meisten ihrer großen Hits, von „Umbrella“ bis „S&M“, wurden von anderen Künstlern geschrieben – ganz ohne ihre Beteiligung. Auf dem Album „Anti“ jedoch tritt sie erstmals als Songschreiberin auf.

Findest du, dass alle Sänger ihre Songs selbst schreiben müssen? Oder findest du es in Ordnung, wenn sie Songwriter engagieren? Sag‘ es uns in den Kommentaren.