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8 Verschwörungstheorien aus der Welt des Entertainment – und die Wahrheit dahinter!

Eine Faustregel, die man lernt, wenn man älter wird, lautet: Je mehr Menschen reden, desto mehr Quatsch reden sie auch. Und wenn über ein Thema wirklich viel geredet wird, dann ist das die Popkultur – Musik und Filme, Stars und Sternchen. Und so haben sich im Laufe der Jahre viele wilde Theorien entwickelt, die sich hartnäckig zu halten scheinen. Ein paar davon wollen wir heute einmal unter die Lupe nehmen: Hier sind 8 Popkultur-Gerüchte, die totaler Unsinn sind!

#1 Der tote Beatle

Mythos: Paul McCartney starb 1966 bei einem Autounfall und wurde durch einen Doppelgänger namens Billy Shears ersetzt. Beatles-Fans „bestätigten“ dieses Gerücht, indem sie das „White Album“ rückwärts abspielten und John Lennon zwischen den Songs vermeintlich singen hörten: „Paul ist tot“.

Wahrheit: Das Gerücht wurde 1969 von Radio-DJ Russ Gibb verbreitet. McCartney wurde nie durch einen Doppelgänger ersetzt – er ist immer noch am Leben und unterhält uns alle mit seinem Charme und seiner Musik auch im Alter von 78 Jahren noch bestens.

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#2 Die anale Rennmaus

Mythos: Mitte der 80er Jahre musste Richard Gere ins Krankenhaus eingeliefert werden, nachdem er sich zum sexuellen Vergnügen eine Rennmaus in den Hintern gesteckt hatte.

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Wahrheit: Gere glaubt, dass Sylvester Stallone dieses Gerücht in die Welt gesetzt hat, weil er ihn Mitte der 70er Jahre aus einem Film mit dem Titel „The Lords of Flatbush“, in dem sie zusammen spielten, rausgeschmissen hat.

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#3 Die mordende Lohan

Mythos: Lindsay Lohan hatte eine Zwillingsschwester namens Kelsey, die mit ihr die Hauptrolle in „Ein Zwilling kommt selten allein“ spielte. Bevor der Film jedoch 1998 in die Kinos kam, brachte Lohan sie um.

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Wahrheit: Lohan hatte nie eine Zwillingsschwester, sondern spielte die Doppelrolle einfach blendend – zudem hatte sie ein Bodydouble.

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#4 Ehemord

Mythos: Yoko Ono war diejenige, die ihren Mann John Lennon im Dezember 1980 umbrachte. Beatles-Fans behaupteten, dass man, wenn man den Ono-Song „Kiss Kiss Kiss“ rückwärts abspielt, mehrere „Geständnisse“ von Ono hören kann; eines davon: „Ich habe John Lennon erschossen.“

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Wahrheit: Lennon wurde von Mark David Chapman vor seinem Wohnhaus in New York City nach einer Aufnahmesession erschossen. Das Gerücht, Ono habe ihren Mann getötet, wird jedoch seit Jahrzehnten von eingefleischten Lennon/Beatles-Fans befeuert.

#5 Konserviert

Mythos: Als Walt Disney 1966 starb, ließ er seinen Körper kryogenisch einfrieren, damit er eines Tages wieder zum Leben erweckt werden kann.

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Wahrheit: Disney wurde eingeäschert und in einer Urne auf einem Friedhof in Kalifornien beigesetzt. Sein eingefrorener Körper liegt definitiv nicht unter dem „Pirates of the Caribbean“-Fahrgeschäft im Disneyland.

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#6 Der erhängte Munchkin

Mythos: In „Der Zauberer von Oz“ erhängte sich einer der Munchkins im Hintergrund einer Szene mit Dorothy, der Vogelscheuche und dem Blechmann.

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Wahrheit: Laut „Time“ handelt es sich bei dem mysteriösen dunklen Objekt im Hintergrund um einen exotischen Vogel, den die Produzenten von The Wizard of Oz „aus dem Zoo von Los Angeles ausgeliehen haben, um eine Wildniskulisse zu schaffen.“

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#7 Das falsche Baby

Mythos: One Direction-Fans stellten 2016 eine Verschwörungstheorie auf, die besagte, dass Louis Tomlinsons Sohn, Freddie Reign, gar nicht existiert und Tomlinson ein zufälliges Baby in die Bilder gephotoshoppt hatte, um alle zu täuschen.

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Wahrheit: Natürlich existiert Freddie Reign – vielfach dokumentiert u.a. auf Instagram-Fotos.

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#1 Katy Perrys düstere Vergangenheit

Mythos: Die Kinder-Schönheitskönigin JonBenét Ramsey wurde gar nicht 1996 in ihrem Haus in Colorado ermordet – wir kennen sie heute als Popsängerin Katy Perry.

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Wahrheit: Dieses Popkultur-Gerücht wurde von Verschwörungstheoretikern auf YouTube in die Welt gesetzt. Obwohl wir immer noch nicht wissen, wer Ramsey in den 90er Jahren getötet hat, wurde sie leider wirklich ermordet – Katy Perry ist eine völlig andere Person.

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