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Diese Dinge kennen nur Handynutzer, die schon über 30 Jahre alt sind!

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Wenn man jüngeren Semestern heutzutage von der Zeit erzählt, als die ersten Handys in Umlauf kamen, wird man oft angeschaut, als habe man den Wilden Westen miterlebt. Und mal ernsthaft, ein bisschen wie Goldgräberstimmung hat es sich damals schon angefühlt, oder? Dieses Kribbeln in den Fingern, als wir unseren ersten „Knochen“ in der Hand hielten. Dieses Gefühl grenzenloser Freiheit – nur weil wir Nachrichten mit ein paar wenigen Zeichen über ein grünstichiges Display an unsere Freunde schicken konnten.

Allerdings waren wir im Grunde das Gegenteil von Goldgräbern, denn der digitale Spaß machte uns arm. Immerhin mussten wir pro Nachricht und Anruf zahlen! Und wehe dem, der aus Versehen auf den „Internet-Button“ gedrückt hat… Auch heute noch ist das Mobilfunk-Vergnügen nicht unbedingt billig. Bei vielen Anbietern lauern versteckte Kosten. SIMon mobile dagegen bietet volle Transparenz: Ein klarer, günstiger Handytarif, in dem eine Allnet-Flat (Anrufe/SMS), Top D-Netz-Qualität und 8 GB Datenvolumen ab 8,99 Euro jeden Monat enthalten sind. Das alles ganz flexibel monatlich kündbar und ohne zusätzliche Anschlusskosten.

Wie kompliziert waren die Dinge dagegen in unserer Jugend, seufz… Hier sind 9 Erinnerungen an die Zeit, als jeder sein erstes Handy in den Händen hielt!

#1 SMS waren so richtig kurz

„Putting the ‚short‘ back in ‚Short Message Service‘“: Wer in der Anfangszeit simsen wollte, hatte dazu nur 160 Zeichen zur Verfügung. Wohlgemerkt, Zeichen, nicht Wörter – platzsparendes Schreiben wurde zur Kunstform. Und manchmal wurden Sätze dabei so entstellt, dass der Empfänger keinen Schimmer hatte, was der Absender mit der Nachricht eigentlich sagen wollte.

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#2 SMS waren so richtig teuer

Man konnte angesichts der Zeichenbegrenzung auch nicht einfach mehrere SMS schicken, denn abgerechnet wurde pro Einzel-Nachricht. Und das, im Gegensatz zu den Textlängen, nicht zu knapp. Bis zu 39 Pfennig durfte man anfangs für eine SMS berappen.

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#3 Bilder verschicken? Lieber nicht

Ein Bild mal eben so als Anhang mitsenden? Nix da! Damit einher ging ein Formatwechsel, aus der SMS wurde eine MMS (man kennt sie auch heute noch) – und schon wurde man wieder schmerzhaft zur Kasse gebeten.

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#4 Der Horror des „Internet-Button“

Der wahre Preis-Hammer drohte allerdings erst, wenn man sich versehentlich über den „Internet-Button“ mit dem WWW verband. Dass die Internetnutzung mit den damaligen Mini-Displays kaum so richtig möglich war, hat die Mobilfunker nicht gestört. Eigentlich hat ja keiner verstanden, wie die teilweise astronomischen Summen zustande kamen. Besonders perfide: Meistens bemerkte man nicht mal, dass man sich mit dem Netz verbunden hatte…

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#5 Der „Speicherplatz“ war blanker Hohn

Frühere Handys hatten praktisch keine Speicherkapazitäten. Das führte dazu, dass man regelmäßig alte SMS löschen musste. Eine furchtbare Erfahrung, denn schließlich waren SMS sowas wie unser ausgelagertes soziales Gedächtnis. Ganze Freundschaften sind auf diese Weise im Äther verschwunden.

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#6 Knebelverträge allerorten

Von wegen monatlich kündbar – in der Anfangszeit der Mobil-Telefonie musste man sich noch jahrelang an die (wenigen) Anbieter binden, deren Preissteigerungen man dann meist ausgeliefert war. Denn einfach wechseln war auch nicht drin, schließlich verlor man dann in der Regel seine Telefonnummer.

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#7 Netz war Mangelware

Selbst das einfache Telefonieren war damals keine Selbstverständlichkeit, denn Empfang gab es doch eher schwierig. Es konnte dir passieren, dass du mitten in der Stadt auf dem Trockenen gesessen hast – kennt man heute eigentlich nur noch von Aufzügen.

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#8 Der Akku hielt ewig

Die Hardware war allerdings wie heute auch damals schon sehr beeindruckend. So musste man sein Handy vielleicht zweimal pro Woche über Nacht an die Steckdose hängen, und nicht zweimal pro Tag, wenn man mal wieder 2-3 Stunden intensive Instagram-Recherche betrieben hat.

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#9 Handys waren unzerstörbar

Unsere heutigen Handys schützt selbst Panzerfolie nicht immer vor Kratzern. Wenn sie uns dann Mal aus der Tasche fallen, war’s das meistens. Die „Knochen“ von damals, wie das legendäre Nokia 3310, konnten schon mal den Wutausbruch überleben, der folgte, wenn uns unser Schwarm mal wieder zu lang nicht geantwortet oder man wieder einmal bei Snake verloren hatte.

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Welche Erfahrungen hast du damals im „Wilden Westen“ der Mobiltelefonie gemacht? Erzähl uns davon in den FB-Kommentaren!