Kindheit Plattenbau
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Wenn du 20/24 Momente kennst, bist du im Plattenbau aufgewachsen!

Der Plattenbau hat gemeinhin zugegebenermaßen nicht den besten Ruf, aber wer dort aufgewachsen ist, weiß auch die Vorteile zu schätzen. Es gibt immer genug andere Kinder zum Spielen, und langweilig wird es bei so vielen Menschen auf einen Haufen sowieso nicht. Natürlich hat der Plattenbauu auch seine Besonderheiten, die auf Außenstehende erst einmal komisch oder ungewohnt wirken. Insider kennen ihre „Platte“ aber in- und auswendig. Wenn du auch im Plattenbau aufgewachsen bist, kommen dir diese 24 Wahrheiten sicherlich mehr als bekannt vor…

#1 Du kennst keine Höhenangst

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Höhenangst ist im Plattenbau aber auch wirklich fehl am Platz, sonst würde dir ja jedes Mal schwindelig werden, wenn du nur aus dem Fenster siehst…

#2 Du wusstest immer ganz genau, wo eure Klingel war

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Besucher sehen sich mit der Vielzahl an Klingeln schnell überfordert, aber für dich war das kein Problem – du hättest eure Klingel auch blind gefunden.

#3 Du weißt, was die Gitter zwischen den Stockwerken zu bedeuten haben

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Auch wenn du dich anfangs darüber gewundert hast, warum alle drei Stockwerke so ein Gitter montiert wurde – später wurde es dir dann klar…

#4 Es war schwer, die oberen Knöpfe im Fahrstuhl zu erreichen

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Als Kind hast du dich immer geärgert, dass du nicht oder nur mit Mühe an den gewünschten Knopf gekommen bist. Aber dann bist du gewachsen, und das Problem hatte sich erledigt.

#5 Eure Küche hatte eine praktische Durchreiche zum Wohnzimmer

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Okay, dadurch hat auch die ganze Wohnung regelmäßig nach Essen gerochen, was nicht immer so angenehm war… aber praktisch war sie, die Durchreiche!

#6 Die Küche war schon mit zwei Personen wegen Überfüllung geschlossen

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Ganz gleich, ob ihr in der Küche zu zweit, zu viert oder sonst wie viele wart: Der kleine Raum war immer voll. IMMER.

#7 Euer Badezimmer hatte kein Fenster

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Fenster im Bad sind auch wirklich überbewertet. Wer braucht so was schon? Frischluft ist was für Weicheier und Nicht-Plattenbauler.

#8 Und auch das Klo hatte kein Fenster

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Okay. Das war schon etwas weniger angenehm, wenn Papa eine halbe Stunde auf dem Klo verbrachte und du danach rein musstest, ohne lüften zu können…

#9 Der Müllschlucker sorgte regelmäßig für Geruchsbelästigungen

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Das galt vor allem dann, wenn mal wieder jemand das Ding offen gelassen und der bestialische Gestank sich erst einmal ausgebreitet hatte… Guten Appetit!

#10 Im Sommer wurde es in der Wohnung unerträglich heiß…

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Andere Leute fahren in die Sauna; Plattenbaubewohner bleiben einfach zuhause, denn in den Sommermonaten ist es in der Wohnung schweißtreibend genug.

#11 … und im Winter war es auch nicht viel kühler

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Schließlich hatten alle Nachbarn um dich herum die Heizung auf volle Pulle gedreht. Aber gut, das spart Heizkosten: Alles hat auch seine Vorteile…

#12 Fußballspielen im Eingang kam besonders gut an

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Okay, es war vielleicht ein bisschen laut, weil es zwischen den Betonwänden so schön hallt, aber das war ja wohl nicht deine Schuld!

#13 Du musstest Kleidung tragen, die schnell wieder zu erkennen ist

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Deine Eltern haben immer dafür gesorgt, dass du bunte und auffällige Sachen anhattest, damit sie dich auch vom Balkon immer im Auge hatten. Wer braucht schon GPS und Handys?!

#14 Du hattest einen eigenen geheimen „Knutschraum“

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In elfgeschossigen Gebäuden gab es im 9. Stock einen Aufgang, über den die anderen Stockwerke erreicht werden konnten – besser bekannt als Knutschraum ohne elterliche Überwachung!

#15 Wohnen in der Platte hält fit!

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Regelmäßig fiel der Fahrstuhl aus, und wenn du weiter oben gewohnt hast, war das dein Fitnessprogramm. Spätestens ab dem zehnten Stock wurde es aber doch kritisch!

#16 …aber der Fahrstuhl konnte auch echt nerven

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Zum Beispiel dann, wenn dein Zimmer direkt neben dem Fahrstuhlschacht lag und du nicht schlafen konntest, weil immer alle rauf und runter fahren mussten.

#17 Manchmal war die Treppe die schnellere Alternative

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Vor allem, wenn du es morgens zur Schule eilig hattest: Da wurde nicht auf den Fahrstuhl gewartet, sondern einfach die Treppe runtergerannt.

#18 Du armes Plattenbau-Kind!

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Erst einmal bedauern dich alle, wenn du erzählst, dass du aus der Platte kommst. Aber ganz ehrlich, so schlimm war es dort ja nun auch nicht, oder?!

#19 Du hast einen guten Orientierungssinn

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Wieso haben sich eigentlich Besucher immer in der Plattenbausiedlung verlaufen? Du hättest den Weg auch mit verbundenen Augen gefunden, ganz egal wohin.

#20 Du warst immer gut informiert

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Es gibt viel Klischees über Plattenbauten, aber eines stimmt wirklich: Die Wände sind so dünn, dass du immer über alles genau Bescheid wusstest, freiwillig oder nicht.

#21 Morsezeichen?! Sowas ähnliches…

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Ganz gleich, wie laut du deine Musik aufgedreht hattest: Wenn jemand im Haus gegen die Heizung geklopft hat, hast du es immer gehört. IMMER.

#22 Innenhöfe waren die besten Spielplätze

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Vom Kleinkind bis zum Jugendlichen: Alle haben auf den Innenhöfen zwischen den Gebäuden rumgehangen und sich die Zeit vertrieben.

#23 Gibt es dein Elternhaus noch?!

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Viele Plattenbauten wurden im Laufe der Zeit einfach abgerissen. Schwer vorstellbar, dass vielleicht auch dein Elternhaus darunter war.

#24 Der Plattenbau war einfach dein Zuhause

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Im Plattenbau lebten deine Eltern, deine Freunde und dein ganzes soziales Umfeld. Man kann davon halten, was man will: Die Platte war ein Stück Heimat!

Bist du auch im Plattenbau aufgewachsen und kannst dich mit all dem identifizieren? Sag es uns auf Facebook!

 

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