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Diese 10 Fakten über „Stand By Me“ kanntest du mit Sicherheit noch nicht!

„Stand By Me“ war definitiv einer der schönsten „Coming of Age“-Streifen unserer Jugend. Vordergründig als Abenteuerfilm inszeniert, ist es in Wirklichkeit eine wundervoll sentimentale Meditation über die Kindheit und das Erwachsenwerden. Rund um den Film gibt es auch einige spannende Geschichten, die die Wenigsten kennen. Wir verraten sie euch: Hier sind 10 Fakten über „Stand By Me“, die dich den Film durch andere Augen sehen lassen!

#1 Die Vorlage stammt aus dem gleichen Band wie die Novelle, auf der „Die Verurteilten“ basiert

Damit gehen zwei der besten King-Verfilmungen auf Erzählungen aus dem Band „Frühling, Sommer, Herbst und Tod“ zurück. Eine dritte Novelle – „Der Musterschüler“ – wurde ebenfalls verfilmt, allerdings nicht annähernd so erfolgreich. „Die Verurteilten“ gilt gar als einer der besten Filme aller Zeiten, z.B. gemessen an der Bewertung bei „Rotten Tomatoes“ (Publikumswertung: 98%!)

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#2 Sean Astin (Samweis Gamdschie aus „Herr der Ringe“) und Ethan Hawke waren für Rollen im Gespräch

Astin hatte zuvor schon gemeinsam mit Corey Feldman (der Teddy spielte) für „Goonies“ vor der Kamera gestanden. Hawke spielte 1985 bereits mit Phoenix in „Explorers – Ein phantastisches Abenteuer“.

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#3 Einer der Produzenten musste finanziell einspringen

Nur drei Tage vor Drehbeginn zog das Studio „Embassy International“ den Stecker – es war kurz zuvor an „Columbia Pictures“ verkauft worden, und dort wollte man den Film nicht machen. Produzent Norman Lear stemmte das Budget daraufhin allein. Seine Begründung: „Ich mag das Script. Ich mag Rob [Reiner, den Regisseur]. Ich mag die Jungs.“

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#4 Die Darsteller sahen die Leiche erst, als die Szene gedreht wurde

Um eine möglichst natürliche Reaktion von seinen jungen Stars zu bekommen, entschied Rob Reiner, die Leiche nicht vorab zu präsentieren.

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#5 Die Sache mit den Blutegeln beruht auf einer wahren Begebenheit

Die Szene, in der die Jungs baden gehen und anschließend feststellen müssen, dass sie über und über mit Blutegeln bedeckt sind, ist Stephen King tatsächlich passiert! In dem Film waren die Blutsauger zwar aus Kunststoff – der schlammige Weiher allerdings war nicht künstlich angelegt und daher ziemlich ekelhaft.

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#6 River Phoenix ging völlig in seiner Rolle auf

Phoenix spielt in „Stand By Me“ Chris, eine Figur, die aus einer zerrütteten Familie stammt. In der Szene, in der er des Diebstahls bezichtigt wird, weint der Darsteller sehr reale Tränen. Reiner sagte ihm, er solle daran denken, wie er von Erwachsenen im Stich gelassen wurde. Phoenix hatte allerdings tatsächlich eine schwierige Kindheit, u.a. wuchs er in einer Sekte auf…

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#7 In den Zigaretten der Jungs war Weißkohl

Zwar waren die 80er nicht gerade zimperlich, aber Minderjährige, die wirklich rauchen, das gab es auch damals nicht in Filmproduktionen – Inhalt der Film-Zigaretten waren Weißkohl-Blätter. Ob das wohl gesünder war?

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#8 Michael Jackson hätte sich fast am Soundtrack beteiligt

Tatsächlich wollte der „King of Pop“ sogar einen eigens für den Film geschriebenen Song beisteuern – dann jedoch wurde entschieden, dem Streifen einen zeittypischen 50er-Jahre-Soundtrack zu verleihen.

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#9 Es gab einen Marihuana-Vorfall am Set

Als die Crew geschlossen einen Jahrmarkt besuchte, kaufte man (wohl aus Versehen) Hasch-Kekse. Es dauerte zwei Stunden, bis Vern-Darsteller Jerry O’Connell gefunden wurde – zusammengekauert und weinend, weil er mit der Wirkung der Kekse nicht zurecht kam.

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#10 Es ist Stephen Kings Lieblings-Verfilmung eines eigenen Werkes

Nach der privaten Vorführung musste sich die Horror-Legende erst einmal 15 Minuten entschuldigen. Danach sagte King zu Rob Reiner, die gesamte Erzählung sei autobiographisch, abgesehen von dem Motiv der Leiche. Auch King verlor einen guten Freund in jungen Jahren – und wie Chris wurde auch er umgebracht…

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