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40 Momente, die nur Dorfkinder verstehen

An Weihnachten geht es für viele ehemalige Dorfkinder zurück nach Hause. Wir haben die 40 besten Erinnerungen an die Jugend auf dem Dorf gesammelt!

Bald ist wieder Weihnachten und da heißt es für Viele wieder zurück in die Heimat- was für manche Menschen das kleine 500-Seelen-Dorf irgendwo im Nirgendwo ist. Um euch ein bisschen nostalgisch zu machen, haben wir hier 40 denkwürdige Erinnerungen gesammelt, die nur Dorfkinder verstehen.

1. Das Bushäuschen war der Dreh- und Angelpunkt deiner Jugend.

Hier wurden die ersten Black Devil- Kippen weggepafft, die ersten Tüten angezündet und vom Jelzin gekostet. Zeit gab es alle mal, denn bis der nächste Bus kam dauerte es meist Stunden.

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2. Regelmäßig verkehrende Öffis waren ein Luxus.

Du hast den letzten Bus zur Disco verpasst? Dann mal viel Spaß beim Warten. Mit etwas Glück kannst du deine Mutter überreden, dich in den nächsten Ort zu fahren oder du kannst deine Abendplanung vergessen.

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3. Alkohol ist schon in jungen Jahren wichtiger Bestandteil deines Lebens.

Deine Trinkfestigkeit hast du in deiner Jugend auf dem Dorf bis zum Erbrechen (Wortspiel) perfektioniert.

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4. Der Führerschein war dein Ticket zur Freiheit.

Ohne ging gar nichts.

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5. Gleichzeitig hieß es, dass du deine besoffenen Freunde am Wochenende herumfahren musstest.

Es gab immer diesen einen Kumpel, der auf Feiern frustriert an seiner Cola genuckelt hat, während die Anderen sich ihre vierte Mische Fanta-Korn hinter die Binde gekippt haben.

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6. Wenn ihr Langeweile hattet, habt ihr in deinem uralten Polo sinnlos Runden durchs Dorf gedreht.

Und dabei in voller Lautstärke „Mirkos *Party Mix* 2004“ gehört mit Usher, Limp Bizkit und den Black Eyed Peas.

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7. Zum Feiern ging man zur Zeltdisco auf den Acker.

Clubs und Bars? Nöö, die gibt es hier nicht. Dafür aber eine Zeltdisco, die man über einen matschigen Acker erreicht.

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8. Dort hast du dann völlig steif die Bekannten deiner Eltern getroffen und so getan, als seist du total nüchtern.

Zu deinem Glück waren sie genau so raus wie du.

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9. Nach der Dorfparty im Nachbardorf bist du den Promilleweg nach Hause gelaufen.

Während deines 7 km langen Marsches konntest du wenigstens ausnüchtern.

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10. Betrunken kamen du und deine Kumpels auf die Idee, Kühe umzuschubsen.

Zugegeben, eine fragwürdige Freizeitbeschäftigung. Aber erklär das mal der angetrunkenen Dorfjugend.

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11. Oder Laternen auszukicken.

Außerdem war ich Rekordhalter im Leitpfosten- Auskicken.

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12. Beim jährlichen Osterfeuer konntest du die Boys und Girls aus den Nachbardörfern auschecken.

Weil einfach alle kamen, um dieses Spektakel zu bewundern.

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13. Auch das Schützenfest bot genügend Raum für Annäherungsversuche.

Am Bierstand konntest du dir wenigstens deine Flamme schön trinken.

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14. Allerdings wussten am nächsten Tag alle, mit wem du letzte Nacht hinter der Scheune rumgemacht hast.

Damit meine ich wirklich ALLE.

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15. Es gab nicht wirklich viel Möglichkeiten bei der Wahl deiner Sexualpartner.

Daher weißt du nur zu gut, was ein „Penis Cousin“ ist.

16. Die geilsten Partys hatten du und deine Freunde in einer Hütte, die dem Elternteil von irgendjemandem gehörte.

„Feiern bis die Hütte kracht“- ein Spruch den du und deine Freunde ernst genommen haben.

Ein von Florinori (@florinori) gepostetes Foto am 6. Okt 2014 um 10:45 Uhr

17. Auf diesen Partys traf man nicht nur „ein paar Leute“, sondern den gesamten Jahrgang.

Du willst deinen Exfreund eine Weile meiden? Keine Chance, denn man trifft sich abends immer irgendwo.

#schwäbischhall #dorfpartyssinddiebesten #nightlifeEin von Dennis Sagteichbereits (@mrdennis_) gepostetes Foto am 22. Jul 2016 um 13:02 Uhr

18. Du warst in der Jugendfeuerwehr oder einem Sportverein.

Und wenn du Pech hattest, war deine Mathelehrerin in dem gleichen Verein.

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19. Alle Läden schließen um 18 Uhr oder früher.

Schnell mal Alkoholnachschub holen? Konntest du dir abschminken, nicht mal die Tanke hat nach 20 Uhr auf.

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20. Jeder hatte diesen einen Kumpel, der in einem Haus gewohnt hat, das keinem der umliegenden Dörfer zuzuordnen war.

Wir reden von Straßen, die es nicht mal auf Google Maps gibt.

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21. Fast genauso wichtig wie das Bushäuschen war die Dorfbank.

Mit deinen Freunden hast du dich nach der Schule zum „Runde Bank“-Chillen verabredet.

Ein Beitrag geteilt von Leo (@leodersumerer) am 29. Sep 2014 um 11:32 Uhr

22. Hausaufgaben wurden im Zug oder im Bus gemacht.

Weil man bei der einstündigen Fahrt zur Schule ja eh nichts zu tun hatte außer schlafen.

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23. Und wenn du Glück hattest, fiel der Bus im Winter aus .

Die Faustregel lautete: Wenn der Bus mehr als eine halbe Stunde Verspätung hat, durfte man nach Hause gehen.

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24. Du hattest nie Empfang.

Um eine SMS zu verschicken, musstest du dein Handy aus dem Fenster halten, damit du wenigstens einen Balken hattest.

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25. In jedem Dorf gab es diese ganz „individuellen“ Menschen:

Die immer sagten: „Das ist keine Phase, ICH BIN SO!“

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26. Oder die krassen Hopper, die auftraten, als kämen sie aus der Bronx und nicht Werdershusen.

Man beachte die Hose.

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27. Modetechnisch gab es nicht wirklich Vielfalt.

Wenn es eine neue Marke gab, konntest du sicher sein, dass ALLE sie getragen haben.

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28. Regionalzüge waren deine einzige Verbindung mit der Zivilisation.

Und der Ausflug in die nächst größere Stadt war wie eine Reise in eine andere Welt.

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29. Solche Ausflüge wurden für große Shopping-Touren genutzt.

Denn Online-Shopping gab es schließlich nicht.

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30. Auch im Mc Donald’s hast du dich stundenlang aufgehalten.

Jede Freistunde wurde sinnvoll im Mäcces verbracht und man wurde von den missgelaunten Mitarbeitern genervt beobachtet.

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31. Du konntest vor deiner ersten Fahrstunde Auto fahren.

Und der Fahrlehrer war höchstwahrscheinlich ein Bekannter von deinen Eltern.

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32. In deinem Bekanntenkreis war es normal, auch mal betrunken Auto zu fahren.

Was natürlich einfach nur beschissen ist. Aber damals wurden Idioten, die aus der Kneipe ins Auto gefallen sind für solche hirnrissigen Aktionen gefeiert.

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33. Auf dem Dorf musstest du jeden grüßen.

Sonst hieß es bei den Eltern: „Dein Kind hat mich nicht gegrüßt.“

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34. Es gab irgendjemanden im Dorf, der in seinem Garten Gras angebaut hat.

Gejuckt hat es schließlich keinen.

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35. Oder diese eine Oma, die den ganzen Tag nichts anderes gemacht hat als am Fenster zu stehen und kritisch zu begutachten, was du und deine Freunde anstellen.

Wenn ich alt bin, werde ich genau diese Oma.

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36. Du konntest Bierflaschen mit Allem öffnen, was dir in die Hände geriet.

Mein Zollstock hat mehr Bierflaschen geöffnet als Meter gemessen.

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37. Du kanntest betrunken immer irgendeine „Abkürzung“, die durch Feldwege und Wälder führte.

Und in den meisten Fällen keine Abkürzung war.

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38. Dein Blick aus dem Zimmerfenster:

Büsche, Bäume, Felder und vielleicht eine Landstraße.

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39. Nur Dorfkinder wissen, was das „Stromzaun-Spiel“ ist.

Ein Klassiker!

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40. Und werden nicht hysterisch, wenn die Sirenen vom „Probe-Alarm“ ertönen.

Während Stadtkinder erstmal in Panik verfallen, bleibst du die Ruhe in Person.

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