Fußball Stars 90er
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Auf Gier folgte Hartz IV – 10 Fußballstars, die heute pleite sind:

Sie schaufelten Millionen und sind jetzt trotzdem pleite! Diesen 10 Fußballprofis ging das Geld aus:

1. Eike Immel

Mit Eike Immel haben wir einen ehemaligen, deutschen Nationaltorhüter, der sich sogar zwei Mal für RTLs Dschungelcamp anbiederte, um sich über Wasser zu halten. Der zweite Versuch blieb ihm verwehrt, was der Ex-Keeper nun macht, ist unbekannt.

2. Ailton

Auch Ailton musste ins Dschungelcamp gehen, um seine Schulden zu bezahlen. Der ehemalige Torschützenkönig der Bundesliga hatte sein Geld mit beiden Händen ausgegeben. Trotz großer Erfolge – er gewann unter anderem die Meisterschaft mit Werder Bremen – und Millionengehältern schaffte er es einfach nicht, für die Zeit nach der Karriere vorzusorgen.

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3. Christian Vieri

1999 war Christian Vieri der teuerste Spieler der Welt. 45 Millionen Euro überwies Inter für Italiens Fußballer des Jahres an Lazio Rom. Vieris Problem: Er war spielsüchtig und verzockte all sein Geld in Casinos. Deshalb hat er wahrscheinlich auch angekündigt, mit 44 an seinem Comeback in der chinesischen Liga zu arbeiten.

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4. John Arne Riise

John Arne Riise war einst verlässlicher Rückhalt im Team des FC Liverpool. Nachdem er in einige norwegische Start-Up Projekte investierte, verlor er sein gesamtes Geld und meldete sogar Insolvenz an.

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5. Brad Friedel

Auch Brad Friedel hat sein Geld aus den erfolgreichen Jahren bei Tottenham und Aston Villa nicht verwalten können. Schon 2011 erklärte er sich mit mehr als 5 Millionen Pfund Schulden als bankrott, wie der „Daily Mirror“ berichtete.

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6. John Carew

John Carew stand mit dem FC Valencia sogar im Champions League Finale und war einer der erfolgreichsten Scorer Spaniens. Seit 2012 ist er vereins- und geldlos.

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7. David James

David James war lange Zeit einer der besten Keeper Englands. 53 Mal lief er für die Nationalmannschaft der Three Lions auf. Dabei verdiente er einen Haufen Kohle und legte sogar 20 Millionen Euro zur Seite. Doch dann traf ihn die Finanzkrise. Er verlor sein gesamtes Vermögen und musste sogar Trikots und andere Erinnerungsstücke verkaufen, um irgendwie an Bargeld zu kommen.

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8. Stefan Schnoor

Am 24. April 2017 hat das Amtsgericht Pinneberg einer Schlussverteilung von Schnoors Gläubigern zugestimmt – und dem Insolvenzantrag über mehr als 300.000 Euro stattgegeben. Schnoors Privatvermögen beläuft sich nach Angaben des Gerichts auf lediglich 19.000 Euro. Nach seiner Fußballerlaufbahn hat Schnoor u. a. die Spielerberater-Agentur „Match Marketing“ gegründet. Der Insolvenzantrag ist bereits im April 2016 gestellt worden. Genauer gesagt, geht es um 170.000 Euro, die noch ausstehen. Insgesamt belaufen sich die Verbindlichkeiten von Schnoor, dessen Spitzenverdienst mal bei 700.000 Euro jährlich lag, auf rund 310.000 Euro. Dicke Negativ-Schlagzeilen für einen, der auf dem Platz als ehrlicher und fleißiger Fußball-Arbeiter bekannt war. „Ich erhole mich Schritt für Schritt, kämpfe mich da raus. Alles ist die Folge von unglücklichen Begleitumständen“, sagte Schnoor der BILD.

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9. Werner Lorant

„Ich muss nicht als Millionär sterben, sondern als korrekter Mensch“, sagte einmal Werner Lorant. Ausgerechnet der Mann, der als „Werner Beinhart“ sowohl als Spieler als auch als Trainer ein eiskalter Hund war und als Coach mit Sprüchen wie „Warum sollte ich mit den Spielern reden? Ich bin doch kein Pfarrer“ die Claims abgesteckt hat, ist jetzt auch pleite. 2011 ging die Misere los. Er beendete sein letztes Trainer-Engagement in der Slowakei. Anschließend verlässt ihn seine Frau nach 30 Ehejahren. Und sein Haus in Oberdorfen bei München wird zwangsversteigert, da es mit 550.000 € an Hypotheken belastet ist. Zuvor hat sich Lorant mit faulen Ost-Immobilioen in Dresden verspekuliert und fast alles verloren. Er habe sich „nie wirklich um sein Geld gekümmert“, sagt er frei raus. Nachtrauern ist nicht seine Sache: „Ich muss nicht als Millionär sterben, sondern als korrekter Mensch.“ So kompromisslos kennen ihn die Fans aus den guten Zeiten bei 1860 München in der Bundesliga.

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10. Paul Gascoigne

Gascoigne sammelt Bierdosen, bessert die Tageskasse mit Pfandgeld auf. Bei einem Spaziergang durch Bournemouth erwischen die Fotografen, wie der hagere Ex-Fußballprofi von Freunden gestützt werden muss. Ein Bild des Jammers. Die Kosten für seine diversen Entziehungskuren zahlt seit 1998 zu einem Gutteil der englische Fußballverband (FA). Immerhin hat Gascoigne in seinen 57 Auftritten im Nationaltrikot alles gegeben – seine bitteren Tränen nach der WM-Halbfinal-Niederlage 1990 im Elfmeter-Krimi gegen Deutschland rühren die Fußballwelt. Der alkoholkranke Fußballstar trinkt täglich bis zu zwei Liter Gin und 15 Dosen belgisches Bier. Sein kurzzeitiger Mitbewohner Shane Abbott (36) berichtet 2013 im Daily Mail, dass noch etwa 30 Tabletten Valium und Kokain per Spritze dazukommen. Der verzweifelte Kampf gegen seine Dämonen frisst Gascoignes Geld. 2013 belaufen sich die Rechnungen für seine verschiedenen Krankenhaus-Behandlungen auf mehr als 130.000 Euro. Ein Klinikaufenthalt in Southampton kostet ihn 2014 fast 8.000 Euro pro Woche. „Sein Leben ist immer in Gefahr, weil er Alkoholiker ist“, sagt sein Berater Terry Baker im Februar 2013 in einem Radio-Interview, „wahrscheinlich kann ihn niemand retten.“

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