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Manta, Manta und Co.: Darum brauchen wir 90er-Jahre-Filme Remakes!

Die 90er haben ein paar meisterhafte Filme hervorgebracht. Doch vielleicht wünschst du dir von einem ganz besonderen Werk eine aktuelle Neuauflage – am besten mit deinem Lieblingsschauspieler, der sich nochmals die Ehre gibt und zeigt, dass er es drauf hat.

Das Schweigen der Lämmer

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Mit seiner Rolle als kannibalistischer Mörder Dr. Hannibal Lecter schaffte es der Oscar-Preisträger Anthony Hopkins, einmal mehr zu brillieren. Nun hat er allerdings mit Mads Mikkelsen, der den Psychopathen Hannibal in der gleichnamigen, 2013 erschienenen Serie spielte, namhafte Konkurrenz bekommen. Wer sollte eurer Meinung nach in einem möglichen Remake den berüchtigten Dr. Lecter spielen? Wir sagen „Back to the Roots!“ und wollen den guten, alten Anthony Hopkins wieder sehen!

Manta, Manta

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In „Manta, Manta“ durfte Til Schweiger seine erste Hauptrolle überhaupt spielen. Aufgrund der damals eher dürftigen schauspielerischen Leistung Schweigers könnte der angestaubte Klassiker durchaus ein Remake gebrauchen. Mit einem ordentlichen Budget, einem actionreichen Drehbuch ohne peinliche Autowitze und etwas geeigneteren Hauptdarstellern könnte der Film im Remake noch zum echten Actionkracher werden.

Blade


Da Superhelden-Remakes voll im Trend sind, könnte auch der Vampirjäger „Blade“ ein Comeback gut vertragen. Zwar gab es schon ein Remake in Form einer gleichnamigen Serie, welche aufgrund der geringen Zuschauerzahlen allerdings nach wenigen Wochen wieder eingestellt wurde. Unsere Grundvoraussetzung für ein gelungenes Remake: Der grandiose Wesley Snipes, der die Rolle des Vampirjägers „Blade“ verkörperte, muss auch diesmal mit von der Partie sein!

Fight Club

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Der Film, basierend auf Chuck Palahniuks Roman, dürfte für nicht wenige der 90er-„Mindblowingfilm“ schlechthin sein. Wir plädieren für ein Remake!

American Beauty


Das mit fünf Oscars ausgezeichnete Meisterwerk aus dem Jahre 1999 schaffte es, mit seiner Kritik an der amerikanischen Wertegesellschaft zu polarisieren wie kaum ein anderer Film. Die Infragestellung der Männlichkeit, der Cheerleaderin als sexuelles Traumobjekt und der Wunsch, etwas Besonderes zu sein, grenzten den Film deutlich von anderen und teureren Hollywood-Produktionen ab. Besonders Kevin Spaceys authentische schauspielerische Leistung lässt nicht nur die Amerikaner ihre bisherige Lebensweise hinterfragen. Bei einem Remake müsste man nach den Missbrauchsvorwürfen gegen Kevin Spacey allerdings auf ihn verzichten. Als Protagonist könnte ihn aber beispielsweise der aktuelle Überflieger Jake Gyllenhaal ersetzen.

The Big Lebowski

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White Russians trinken, dabei „CCR“ und „Bob Dylan“ hören und eine Affäre mit einer mehr als interessanten Künstlerin haben. Das Leben des Jeffrey Lebowski, auch „Dude“ genannt, könnte durchaus schlimmer sein. Wenn da nicht diese bizarre Verwechslung mit dem gleichnamigen Millionär wäre, die den ultimativen Chiller aus seiner Oase reißt und ihn in ein großes Abenteuer stürzt. Dass Jeff Bridges auch heute noch für eine Hauptrolle in einem möglichen Remake infrage kommt, bewies er 2017 unlängst mit seiner Rolle des „Champ“ in der Agentenkomödie „Kingsman: The Golden Circle“.

Braveheart


Das Actiondrama mit Mel Gibson in der Hauptrolle wurde mit fünf Oscars ausgezeichnet – und das aus gutem Grund. Es handelt im Kern davon, wie William Wallace („Braveheart“) versucht, im 13. Jahrhundert das mittelalterliche Schottland von den englischen Besatzern zu befreien. Warum der Film nach einer Fortsetzung schreit? Weil wir wissen, dass Mel Gibson auch heute mit seinen 62 Jahren noch das Zeug hat, als „Braveheart“ für das Gute zu kämpfen.

Sieben

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Regisseur David Fincher at his best! Der Film hat mit Brad Pitt, Morgan Freeman, Gwyneth Paltrow und Kevin Spacey die Crème de la Crème der Schauspielergrößen am Start. Er handelt von einem Serienmörder, der von den sieben Todsünden besessen ist und sie bei seinen Opfern in Szene setzt. Knapp 23 Jahre später wäre es an der Zeit, die „sieben Todsünden“, mit denen in der modernen Welt immer mehr Menschen zu kämpfen haben, in einem Remake, vielleicht diesmal weniger brutal, zur Geltung zu bringen.
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