Tutti Frutti

Flashback: Als Tutti Frutti die heißeste Show im TV war!

An Tutti Frutti kam keiner vorbei. Doch war die Show aus den 90ern wirklich so heiß, wie es uns damals vorkam? Wir zeigen’s dir!

Echt, das war ne Show?

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Quizfrage: Kannst du dich daran erinnern, was für eine Art von Show Tutti Frutti eigentlich war? Also Glücksspiel, Rätselshow, Sportshow? Nein?
Kein Wunder, denn vordergründig standen ja ganz andere „Details“ im Mittelpunkt. Tutti Frutti auf eine reine Nackedei-Revue zu reduzieren, ist aber auch nicht fair. Die Show war Entertainment auf höchstem, weil niveaulosesten, Level!

Raus aus der TV-Einöde

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Anfang der 90er war TV in den Öffentlich-Rechtlichen einfach superöde. Am laufenden Band wurden Serien für das Ü50-Publikum produziert – das konnte offenbar jeder. Was sich keiner getraut hatte, machte RTL ohne mit der Wimper zu zucken: Niveaulimbo mit Augenzwinkern. Tutti Frutti, so erinnert sich der damalige RTL-Chef Thoma, sei gewesen, als werfe man ein Steak in einen Zwinger – das ausgezehrte Publikum stürzte sich förmlich darauf!

Softerotik am laufenden Band

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Die Zutaten für diesen Massenerfolg waren immer die gleichen. Der Vorspann zeigte das Cin-Cin-Ballett, ein recht exotischer Name, wenn man bedenkt, was es wirklich war: Acht Tänzerinnen, die sich in mehr oder weniger erotische Posen warfen.
Danach ging’s mit Hugo Egon Balder an’s Eingemachte. Je nach Spielerfolg der zwei Kandidaten legten Stripperinnen – oder auch die KandidatInnen selbst – ihre Klamotten ab. Dazwischen sorgte Monique Sluyter für sexy Einwürfe an der Seite des Moderators, ebenso wie die als „Früchtchen“ verkleideten Assistentinnen.

Showmaker Hugo Egon Balder

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Überhaupt, Balder: Der Mann war schon damals abgehalftert, aber dennoch (oder gerade deshalb) genau der richtige für den Job. Wer hätte sonst sich schon derart schmerzfrei und natürlich-arrogant durch den schrillen Obstsalat moderieren können? Balders glasiger Blick könnte aber auch damit zu tun gehabt haben, dass Tutti Frutti wirklich mehr als ein Full-Time Job war. Von 11 bis 23 Uhr wurde gedreht, Tag für Tag. Sluyter sagte einmal, sie habe am Ende des Drehtages „Blut an den Füßen“ gehabt.

Gescheiterte Neuauflage

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2016 horchten Fans auf, als es hieß, dass Tutti Frutti neu aufgelegt wird: Mit einer in die Jahre gekommenen Sluyter als Sidekick und Jörg Draeger als Moderator. Das musste dann wohl schief gehen. Nach wenigen Sendungen setzte RTL Nitro das Format ab.

Und was für eine Show war es nun?

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Tja, die Regeln sind auch aus heutiger Sicht nicht ganz klar, das gilt vor allem für die kuriosen „Länderpunkte“. Man kann aber klar sagen: Tutti Frutti war eine Glücks- und Rateshow. Falls es euch heute mehr interessiert als damals…

Und hier nochmal Tutti Frutti in full motion:

Eine kleine schauspielerische „Einlage“:

Warst du mit dabei, als Tutti Frutti das Fernsehen revolutionierte? Sag es uns in den Kommentaren und teil‘ den Artikel weiter!

 

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