Fakten Zeichentrickfilme 90er
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33 Fakten über Zeichentrickfilme der 90er Jahre, die du noch nicht kanntest!

Von den meisten Filmen kennt man nur den Inhalt, aber nicht die Hintergründe. Das betrifft insbesondere Zeichentrickfilme. Schließlich spielen hier keine berühmten Darsteller mit, deren Interviewaussagen und Anekdoten durch die Presse gehen. Daher haben wir hier einige der Geschichten, die eure liebsten Zeichentrickfilme der 90er geprägt haben, zusammengetragen.

Hier sind 33 Fakten über Zeichentrickfilme der 90er Jahre, die die Filme noch spannender machen:

#1 „Anastasia“ (1997)

Fakt 1: Meg Ryan hat die Rolle als Sprecherin für „Anastasiq“ zuerst abgelehnt, weil die Geschichte, auf die der Film basiert, sehr düster ist. Also haben die Produzenten extra einen Kurzfilm, in den sie Zitate „Schlaflos in Seattle“ integriert haben, animiert und ihn Meg Ryan vorgespielt. Er scheint sie überzeugt zu haben, denn sie hat später die Rolle angenommen.

Fakt 2: Lacey Chabert, die Gretchen Wieners in „Girls Club – Vorsicht bissig!“ spielt, hat der jungen Anastasia ihre Singstimme geliehen.

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#2 „Balto – Ein Hund mit dem Herzen eines Helden“ (1995)

Fakt 3: Auch wenn Balto, der Hund, auf dem die Geschichte des Films basiert, als Leithund des letzten Schlittenhundegespanns im“ Serum Run to Nome“ 1925 weltberühmt wurde, ist eigentlich Togo der wahre Held. Denn Balto hat den Schlitten „nur“ 55 Meilen gezogen, während Togo sich über 200 Meilen durch den Schnee gekämpft hat.

Fakt 4: Der Zeichner Maximilian Graenitz hat die Figur „Jenna“ an den Stil von Audrey Hepburn angelehnt.

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#3 „Der Prinz von Ägypten“ (1998)

Fakt 5: Die Filmemacher von „Der Prinz von Ägypten“ haben Bibelschüler, Muslime, jüdische Theologen und arabisch stämmige Amerikaner für den Film befragt, um ihn so authentisch wie möglich zu gestalten.
Fakt 6: Die Regierungen der Malediven und von Malaysia haben den Film in ihren Ländern aus religiösen und moralischen Gründen verboten.

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#4 „Prinzessin Mononoke“ (1997)

Fakt 7: Als Miramax den Film „Prinzessin Mononoke“ für den amerikanischen Markt kürzen wollte, bekam das Studio von dem Produzenten Hayao Miyazaki ein Kitana-Schwert mit der Nachricht „keine Schnitte“ zugesendet.
Fakt 8: Quentin Tarantino war ursprünglich dafür vorgesehen, die englische Übersetzung des Drehbuchs zu schreiben, empfahl aber lieber den Horror–Schriftsteller Neil Gaiman dafür.

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#5 „Rugrats – Der Film“ (1998)

Fakt 9: Reptar, der grüne T-Rex, wurde im Originalton von Busta Rhymes gesprochen.
Fakt 10: Nickelodeon hat im Jahr 199 einen Zwei-Jahres-Vertrag mit 20th Century Fox unterzeichnet, in dem vorgesehen war, aus den Serien „Die Rugrats“, „Doug“ und „Ren und Stimpy“ jeweils eigene Zeichentrickfilme zu machen. Nachdem der Vertrag ausgelaufen war, wurde „Rugrats – Der Film“ zusammen mit Paramount und „Doug’s First Movie“ mit Disney umgesetzt.

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#6 „Porco Rosso“ (1992)

Fakt 11: „Porco Rosso“ war ursprünglich ein Kurzfilm, der nur von der Fluggesellschaft Japan Airlines gezeigt wurde. Später wurde der Film von dem Regisseur Miyazak erweitert und einem breiteren Publikum zugänglich gemacht.
Fakt 12: Miyazakis Sohn Gorō hat sich immer als Schwein verkleidet, wenn er Bilder von sich selbst gemacht hat. Miyazaki wurde davon für den Charakter „Porco“ inspiriert.

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#7 „Der Pagemaster – Richies fantastische Reise“ (1994)

Fakt 13: Der Filmkritiker Roger Ebert gab dem Film im Jahr 1996 1,5 von 5 Sternen, mit der Begründung, dass „Der Pagemaster- Richies fantastische Reise“ zwar ein gutes Konzept habe, ihm aber die Animation nicht gefalle.
Fakt 14: Macauley Culkin bekam für seine Rolle in „Der Pagemaster – Richies fantastische Reise“ eine „Goldene Himbeere“ für den schlechtesten Film des Jahres.

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#8 „Der Gigant aus dem All“ (1999)

Fakt 15: „Der Gigant aus dem All“ basiert auf einem Buch aus dem Jahr 1968 von dem Autor Ted Hughes. Er hatte das Buch ursprünglich geschrieben, um seinen Kindern den Selbstmord ihrer Mutter besser erklären zu können.

Fakt 16: Der Film sollte eigentlich eine Rock-Oper mit Pete Townsend von „The Who“ in der Hauptrolle werden.

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#9 „South Park: Der Film – größer, länger, ungeschnitten“ (1999)

Fakt 17: „South Park: Der Film – größer, länger, ungeschnitten“ hatte in den USA eine Freigabe ab 17 Jahren. Jedes Mal, wenn Matt and Trey Parker ein neue Version an die Filmbewertungssbehörde schickten, waren die vulgären Szenen noch länger als vorher.
Fakt 18: Der Film hält seit dem Jahr 2001 den Weltrekord für den „Animationsfilm, in dem am meisten geflucht wird.“ Es gibt in dem Film 399 Flüche, 128 beleidigende Gesten und 221 Gewaltszenen.

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#10 „Antz“ (1998)

Fakt 19: Wegen einer Fehde zwischen Disney, Pixar und Dreamworks hat Dreamworks „Antz“ übereilt veröffentlicht, bevor bevor Disney/Pixars „Das große Krabbeln“ einen Monat später in die Kinos kam. Ein Wettrennen der Zeichentrickfilme, sozusagen.
Fakt 20: Die Schauspielerin Sarah Jessica Parker sollte eigentlich die Rolle von „Prinzessin Bala“ sprechen, wurde dann aber durch Sharon Stone ersetzt.

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#11 „Pokémon – Der Film“ (1998)

Fakt 21: Als der amerikanische Fernsehsender KTLA 5 ansagte, einige Tickets für die Premiere von „Pokémon – Der Film“ für Promotionszwecke zu verlosen, wurden über 70.000 Anrufe pro Minute getätigt und legten vorübergehend das Telefonnetz lahm.
Fakt 22: Auf dem Soundtrack des Films ist Musik von „N’SYNC“, Britney Spears, Christina Aguilera, Aaron Carter, Vitamin C, M2M, und 98° zu hören.

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#12 „Die Schwanenprinzessin“ (1994)

Fakt 23: „Die Schwanenprinzessin“ war ein echter Flop in den US-Kinos und hat im Jahr 1994 nur 9 Millionen US-Dollar eingespielt, was weniger als die Hälfte der Produktionskosten ist.

#13 „Perfect Blue“ (1997)

Fakt 24: Der Filmemacher Darren Aronofsky hat die Rechte für „Perfect Blue“ nur deshalb gekauft, um die ikonische Badewannen-Szene in seinem Film „Requiem for a Dream“ verwenden zu können.
Fakt 25: Madonna hat einige Szene aus dem Film bei ihrer „Drowned World“-Tour im Jahr 2001 verwendet.

# „FernGully – Christa und Zaks Abenteuer im Regenwald“ (1992)

Fakt 26: Alle Charaktere in der spanischen Adaption des Films wurden von dem gleichen Schauspieler gesprochen. Damit stellte Ángel Garó einen neuen Weltrekord auf.
Fakt 27: Laut des Produzenten Bill Kroyer hat Disney mehrere Versuche unternommen, die Filmproduktion zu stören, weil der Schauspieler Robin Williams in das Projekt involviert war.

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#15 „Beavis und Butt-Head machen’s in Amerika“ (1996)

Fakt 28: Anfänglich stand zur Diskussion, eine Live-Version des Films zu machen, in der Chris Farley „Butt-Head“ und David Spade „Beavis“ spielen sollten. Doch der Drehbuchautor und Regisseur Mike Judge hat sich dann doch für einen animierten Film entschieden.
Fakt 29: David Letterman hat im Originalton die Rolle von Butt-Heads Vater gesprochen, wird aber im Abspann als Earl Hofert aufgeführt.

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#16 „Ghost in the Shell“ (1995)

Fakt 30: „Ghost in the Shell“ inspirierte die Wachowski-Schwestern zur „Matrix“-Trilogie. Sie zeigten dem Produzenten Joel Silver die DVD des Films und sagten ihm, dass sie gerne „das Gleiche in echt“ machen wollen würden.
Fakt 31: Der Regisseur Mamoru Oshii wollte, dass die Action-Szenen so realistisch wie möglich aussehen und hat dafür mit seinem Team extra ein Training mit verschiedenen Waffen absolviert, um zu sehen, wie sie funktionieren.

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