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20 Trends aus den 90ern, die bitte, bitte nie zurückkommen sollen!

Die 90er waren eine Zeit, in der es keine Limits gab. Erlaubt war, was gefiel – und das war nicht immer schön. „Nicht immer“ ist irgendwie eine leichte Untertreibung. Doch damit du die beste und gleichzeitig schlimmste Zeit deines Lebens nicht vergisst, zeigen wir dir hier einmal, was auf deiner nächsten Hipster-I-Love-90s-Party auf keinen Fall fehlen sollte ..

#1 Lederhosen

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Wer in den 90er Jahren über elf Jahre alt war, hat sich wahrscheinlich gefragt, wie es wäre, einmal ein Paar Lederhosen auszuprobieren. Schließlich hatten die Spice Girls auch welche, ebenso wie Ricky Martin und alle, die jemals „cool“ waren. Die Realität sah jedoch anders aus: Hohe Reinigungskosten, und die Tatsache, dass diese Hosen kaum jemandem stehen.

#2 Peinliche Kinnbärte


Die 90er Jahre waren auch die Zeit der peinlichen Kinnbärte. Egal, auf welche Art sie getragen wurden – sie sahen einfach IMMER daneben aus. Immer. Die Tatsache, dass du ein Kinn hast, ist bekannt – du mssut sie nicht mit einem Zippelhaar-Bärtchen betonen. Außerdem werden solche Bärte schnell dreckig (urgh!) …

#3 Auf „böse“ getrimmte Looney Toones Shirts

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Nichts beweist die kollektive Idiotie der 90er Jahre mehr als die Tatsache, dass eine Gruppe von Geschäftsleuten dachte: „Die Kids werden wahrscheinlich T-Shirts mit Looney Tunes-Charakteren im ‚urbanen‘ Style mögen“ – was dann leider auch so war. Diese Modeerscheinung ging dem Sicherheitsmechanismus der ironischen Mode voraus. Wenn du ein übergroßes T-Shirt mit einem Bild von Bugs Bunny in Baggys anhattest, warst du echt cool. Sicherlich wurde in den 90er Jahren mindestens eine Person von einem Einbrecher bedroht, der ein T-Shirt mit dem tasmanischen Teufel draufhatte. Oh Mann.

#4 Schmetterlingshaarspangen

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Jede Modeerscheinung oder jedes Accessoire, das die Aufmerksamkeit auf die Kopfhaut einer weißen Person lenkt, sollte sofort verworfen werden. Weiße Kopfhaut sieht lächerlich aus. Normalerweise erscheint sie als visueller Nebeneffekt von weißen, „rebellischen“ Cornrows oder Dreads, doch leider konnte man auch mit diesen Haarclips eine Menge in dieser Richtung „machen“. Zum Leidwesen aller, die sich das angucken mussten …

#5 Overalls

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Es ist unmöglich, eine Person im Overall ernst zu nehmen. Abgesehen davon, dass jeder, der sie trug, wie ein riesiges Baby aussah, wurde die Effizienz der Träger der Hosen immer dadurch beeinträchtigt, dass alle coolen Kinder einen der Schultergurte ausgehängt ließen, so dass die Metallverschlüsse umherschwangen und gegen ihr Brustbein schlugen. Sehr cool, nicht wahr? Eher nicht …

#6 Knallbunte Haarfaben

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Auch, wenn sie eine absolut schlechte Qualität hatten – knallbunte Haarfarben musste in den 90ern definitiv sein. Dabei war es ganz egal, ob du eher „punkig“ drauf warst oder nicht – bunte Haare waren mit absoluter Coolheit gleichzusetzen. Jedenfalls sah der Look am Ende eher so aus, also seien Teenies nicht in der Lage, sich die Haare zu waschen. Alles andere als gepflegt …

#7 Geldbeutel mit Kette

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Dieses Modell eines Geldbeutels erinnert doch sehr stark an eine alte Taschenuhr, nicht wahr? Nur war es viel nerviger als eine Taschenuhr. Denn die Teenies, die ein Ketten-Portemonnaie hatten, brauchten gefühlte 100 Jahre, um an der Kasse zu bezahlen und gingen allen anderen fürchterlich damit auf die Nerven.

#8 Proll-Jacken

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Wer kennt sie nicht? Sogenannte „Alpha-Jacken“ waren die heißesten Teile und mussten natürlich unbedingt für teures Geld gekauft werden. Doch auch Chicago-Bulls-Jacken durften in keinem Teenie-Kleiderschrank fehlen, denn hey, man wollte ja cool sein. Bomberjacke musste eben sein – Motiv tendenziell egal.

#9 Spielzeug für Kinder – und Erwachsene

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In den 90ern ein Teenie oder ein junger Erwachsener zu sein, hieß irgendwie auch, nicht wirklich erwachsen zu werden. Wie sonst lässt es sich sonst erklären, dass genau diese Altersgruppen mit „Kitzel-mich-Elmos“, „Furbies“ oder Schnullerketten spielten? Tja … „Age is Nothing but a Number“ …

#10 Peinliche Sprüche

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„Boo-yah“ oder „Hey, alles fit im Schritt“ gehören irgendwie verboten, oder? Auch das studentische „Genial“ hat keinen Platz im heutigen Vokabular verdient, korrekt? Zum Glück bleiben diese schlimmen „Wendungen“ tief in der Vergangenheit versunken, da, wo sie hingehören …

#11 Cola-Experimente

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Die 90er waren die Zeit der Cola und der Energydrinks. Egal, welches fast schon perverse Getränk auf den Markt kam, du musstest es unbedingt probieren – und das für einige Wochen am Stück. Wassermelonen-Mandarinen-Geschmack mit ein bisschen Käsekuchen-Flavour? Wer nicht probiert, der nicht gewinnt … so dein Motto, bevor du göbelnd über die Klo-Schüssel hingst. Unsichtbare Pepsi? Warum nicht.

#12 Schwer definierbare Süßigkeiten

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Warum einfach, wenn es auch kompliziert gehen kann? Das dachten sich auch die Hersteller so interessanter Süßigkeiten wie Schnüre, essbarerer Lippenstifte oder sehr fragwürdiger Süßkram-Gels, die alles andere als gesund aussahen. Egal, denn wer cool war, der musste sich durchschlecken – oder durchbeißen. Und sah anschließend aus wie ein Raubtierbaby nach der Fütterung.

#13 Zehenringe

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Wer in den 90er Jahren einen Zehenring trug, trägt heute wahrscheinlich noch einen, weil er ihn nie mehr abziehen konnte. Das passiert halt, wenn man ein billiges Stück Metall über seinen verschwitzten, wachsenden Zeh stülpt. Es sah nicht gut aus, als es neu war, und es sieht jetzt, 20 Jahre später, wirklich und in echt und absolut nicht gut aus. Du solltest mal unter den Ring schauen und die Zehenhaare checken – bitte.

#14 Sticker

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Ob du nun 8 oder 18 warst – in irgendeiner Form warst du immer dabei, Sticker zu sammeln. Sei es nun für das Poesie-Album in der zweiten Klasse oder für das Fußballsammelalbum von so klangvollen Herstellern wie Panini – vor der Sticker-Sammelwut war niemand sicher. Wie aufregend die für dich waren, zeigte wohl der Schweiß deiner Handinnenflächen …peeeinlich!

#15 Girlie-Rucksäcke


Vergiss Schmetterlingsclips und Haargummis: Mädchen-Rucksäcke waren das am wenigsten schmeichelhafte weibliche Accessoire der 90er Jahre. Sie schafften es, deine Sideboob-Silhouette komplett zu zerstören, deinen Hintern vergleichsweise riesig aussehen zu lassen, und sie boten etwa ein Viertel des Stauraums eines normalen Rucksacks. Das Einzige, was schlimmer als eine normale Rucksack-Tasche war, war eine Rucksack-Tasche in Form eines ausgestopften Tieres. Erwachsene trugen die – echt!

#16 Dumme Frisuren

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Klar, jedes Jahrzehnt hat seine schlimmen Frisuren. Aber die 90er haben sich wirklich auch keinen Gefallen getan: Erinnerst du dich noch an diese schrecklichen Schnitte für Jungs, die das Oberkopfhaar kurzhielten, hinten jedoch einen „Rattenschwanz“ übrigließen? Genau – und solche „sexy Cuts“ gab es zuhauf. Ein Klassiker waren Dreads – auf frischrasierter Glatze. Wenn du jetzt Albträume haben solltest, tut es uns leid. Zumindest ein bisschen.

#17 Flatterhosen

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Ja, Flatterhosen waren damals in aller Munde – wohl eher an jedem Hintern – aber toll waren sie deswegen nicht. Wenn der Wind kam, konnte jeder klar die Form deines Pos erkennen, nur sorgte der unvorteilhafte Schnitt dafür, dass dein Hinterteil aussah wie das eines Brauerei-Pferdes, ganz egal, wie schlank du warst. Wie gut, dass zumindest diese Zeiten vorbei sind.

#18 Leggings in Neonfarben


Wer in den 90ern zur Schule ging, hatte zumindest als Mädchen sicherlich eine ganz tolle Leggings im Turnbeutel … Knallpink, unvorteilhaft und viel zu eng. Diese „Sporthosen“ ließen dich nicht nur aussehen wie eine lebende Speckschwarte, sondern waren auch alles andere als bequem. Tja, wer schön sein will … konnte alternativ auf eine ähnlich geartete Radlerhose setzen. Hübsch!

#19 Boygroups

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Lass‘ uns nicht so tun, als wären Boybands nicht irgendwo doch toll. Sie tanzten herum wie die Heinzelmännchen und machten eingängige Musik, zu der man noch Jahre später alle Texte kennt. Wenn ein „Backstreet Boys“- oder „*Nsync“-Song im Radio kommt, bist du sofort wieder 14, stimmt’s? Wie zuckersüß. Aber mal ehrlich? Hast du nicht auch manchmal Lust, diesen Dauergrinsebacken in die Fresse zu hauen?

#20 Girlgroups

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Als ob Boygroups nicht schlimm genug wären, musste es natürlich ein weibliches Pendant geben – Girlgroups! Während die Boys eher süß und schüchtern waren, waren die Girls laut, brachial und nie um einen Push-Up-BH verlegen. Na ja … glücklicherweise werden wir derzeit verschont …und wir hoffen einmal, dass es so bleibt! Girlpower!

Dir fallen noch andere grausige Dinge aus den 90ern ein? Dann sag‘ es uns in den Kommentaren!