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10 verrückte Fakten über Kurt Cobain, die du sicher noch nicht kanntest!

Cobain war einer der letzten großen Rockstars, die unseren Planeten beehrt haben. Vermutlich war er nur auf der Durchreise und hat sich nach 27 Jahren gelangweilt, so wie vor ihm bereits Hendrix, Morrison oder Joplin – und so wurde er wieder auf sein Mutterschiff zurückgebeamt und nach Hause gebracht…

Wir haben ein paar Information für euch, die das außerweltlich wirkende Genie etwas menschlicher machen: Hier kommen 10 Fakten über Kurt Cobain, die nur Fans kennen!

#1 Er stammt aus einer Künstlerfamilie

Zwar hatten seine Eltern normale Jobs (seine Mutter Wendy war Kellnerin, sein Vater Donald Mechaniker), aber Kurts Onkel Chuck Fradenburg war Mitglied der Band „The Beachcombers“, seine Tante Mari Earle war ebenfalls Gitarristin und sein Großonkel war ein in den USA populärer Sänger, der 1930 auch im Film „King of Jazz“ einen Auftritt hatte.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Kurt Cobain 🎸 (@themnwhosoldtheworld) am Mär 27, 2018 um 12:29 PDT

#2 Die Scheidung seiner Eltern hatte große Auswirkungen auf ihn

Cobains Eltern ließen sich scheiden, als er neun war – und der vormals „fröhliche und interessierte“ Junge zog sich immer mehr in sich selbst zurück. In einem Interview sagte er: „Ich konnte meinen Freunden nicht mehr in die Augen sehen, weil ich so sehr eine ganz normale, typische Familie haben wollte… Ich lehnte meine Eltern deshalb jahrelang ab.“

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#3 Er musste mehrfach mitansehen, wie seine Mutter von ihrem Freund verprügelt wurde

Nach der Scheidung begann seine Mutter eine Beziehung mit einem gewalttätigen Mann, der ihr einmal sogar den Arm brach. Obwohl ihr Sohn alles mitbekam, weigerte sich Wendy, die Beziehung zu beenden oder Anzeige zu erstatten.

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#4 Der Song „Lithium“ handelt von einer christlichen Familie, in der er zeitweise untergebracht wurde

Cobains Mutter übergab das Sorgerecht für ihren zunehmend rebellischen Sohn an den Vater, der jedoch auch nicht mit ihm klar kam. So kam er in die Obhut einer christlichen Familie und ging sogar regelmäßig sonntags in den Gottesdienst (auch wenn das nur eine Phase blieb). Diese Zeit schlug sich nieder in Zeilen wie „Sunday morning is every day for all I care… ‚cause I’ve found God.“

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#5 Nach der High School lebte er eine Zeit lang unter der Brücke

Nachdem er seinen High School-Abschluss nicht geschafft hatte, setzte seine Mutter (bei der er zu dieser Zeit wieder lebte) ein Ultimatum: Er sollte einen Job finden oder ausziehen. Zeitweise bezog er deshalb ein Lager unter einer Brücke am Wishkah River in Aberdeen. Von diesen Erfahrungen handelt der Song „Something in the Way“.

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#6 Jahrelang waren „Nirvana“ Underground – und dann verkauften sie 80 Millionen Alben

Einige Jahre lang spielte die Band unter wechselnden Namen kleine Gigs, auch das erste Album „Bleach“ blieb der Musik von Gruppen wie den Melvins sowie dem 80er-Punk verpflichtet. Erst mit dem Wechseln zum Majorlabel „Geffen“ und der Veröffentlichung von „Nevermind“ schossen sie durch die Decke – das Musik-Genre „Grunge“ (oder zumindest der Begriff) war geboren.

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#7 Er ignorierte anfangs Courtney Loves Avancen

Als Cobain seine künftige Frau 1990 traf, wollte er sich nicht auf eine Beziehung einlassen. Aber es fiel ihm, wie er sagte, „wirklich schwer, mich von ihr fern zu halten.“

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#8 Courtney Love organisierte eine Intervention, um sein Leben zu retten

Unterstützt durch Freunde versuchte Love am 25. März 1994, wenige Tage vor Cobains Tod, ihn zu einer Therapie in einer Suchklinik zu bewegen. Der Sänger ließ sich darauf ein, flüchtete jedoch wenig später aus der Einrichtung und nahm sich in seinem Haus in Seattle das Leben.

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#9 Es kursieren Theorien, die besagen, dass er ermordet wurde

Eine populäre Theorie, die auch in der umstrittenen Doku „Kurt & Courtney“ ausgeführt wird, besagt, dass Love einen Killer auf ihren Mann angesetzt habe – in besagter Dokumentation behauptet ein Mann namens Eldon Hoke, die Sängerin habe ihm 50.000 Dollar für den Mord geboten.

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#10 Er bleibt eine der größten Musik-Ikonen aller Zeiten

Auch Jahrzehnte nach Kurt Cobains Tod hat die Musik von „Nirvana“ nichts von ihrer Strahlkraft eingebüßt. Junge Indie-Musiker benennen die Band als Haupteinfluss, der „Rolling Stone“ führt Cobain auf Platz 12 der besten Gitarristen aller Zeiten und MTV hievte ihn auf Platz sieben der „Besten Stimmen der Rockmusik“.

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