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12 Sätze, die man heutzutage nicht mehr hört!

Sprache ist so wandelbar wie Trends, und so ist es auch kein Wunder, dass es Sätze und Aussagen gibt, die sehr spezifisch einer Zeit und Periode zuzuordnen sind. Das kann damit zusammenhängen, dass bestimmte Wörter oder Wendungen aus der Mode kommen. Oder dass die fraglichen Sätze sind schlicht überflüssig geworden sind. Unvorstellbar, heute noch mal Sprüche zu hören wie „Der Song hat nicht ganz draufgepasst“ oder „Hast du mal 20 Pfennig“!

Wir haben einige Beispiele für euch zusammengetragen: 12 Sätze aus deiner Jugend, die du so nie wieder hören wirst!

#1 „Das weiß ich auswendig“

Bevor wir ständige mobile Begleiter (Smartphones) hatten, mussten wir uns tatsächlich Dinge merken!

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#2 „Hoffentlich sind die Fotos was geworden“

Früher gab es keine digitale Vorschau, keine sofortigen Ergebnisse, egal ob man mit Einwegkameras oder hochwertigen Fotoapparaten Bilder gemacht haben. Sie mussten erst zum Entwickeln gebracht werden. (Und wer hat nicht noch mindestens einen vollfotografierten Film daheim, der nie entwickelt wurde?)

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#3 „Mist, wieder vertippt“

Bis ca. Mitte der 90er wurde noch sehr viel auf Schreibmaschinen geschrieben. Und wenn es ordentlich aussehen sollte, konnte man Fehler nicht einfach mit Tipp-Ex korrigieren – sondern musste die ganze Seite neu schreiben!

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#4 „Hast du mal 20 Pfennig?“

Die brauchte man früher, um von Telefonzellen aus Gespräche zu führen.

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#5 „Ein alter Mann ist kein D-Zug“

D-Züge waren ab 1892 in Betrieb und galten als besonders schnell und bequem – der Satz ist also schon etwas betagt, insbesondere wenn man bedenkt, dass die D-Züge ab den 70er Jahren durch die heutigen IC-Züge ersetzt wurden.

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#6 „Wie komme ich zu Straße XY?“

Dieser Satz ist gerade erst im Aussterben begriffen. Eigentlich gibt es heutzutage kaum einen Smartphone-Nutzer, der nicht auf Navigationssysteme wie Google Maps zurückgreift. Unnötig, jemanden nach dem Weg zu fragen.

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#7 „Ich leg es mal eben auf’s Fax“

Dieser Satz begegnet einem heutzutage im privaten Bereich gar nicht mehr. Wer sollte so etwas verteufelt unbequemes wie ein Fax noch freiwillig benutzen? Was auch heute noch passiert: Man wählt die Fax- statt der Telefonnummer einer Behörde o.ä. Immer Ärgerlich!

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#8 „Drück noch das Knöpfchen runter“

Vor den Zeiten der Zentralverriegelung musste jeder Fahrzeuginsasse im Auto seine Tür selbst verriegeln. Dazu haben wir damals das „Knöpfchen“ runterdrücken müssen.

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#9 „Frag mal den Opa“

Wikipedia (oder die ersten zwei Seiten der Google-Suche) haben Oma und Opa als Wissensquellen praktisch abgelöst. Früher musste man alternativ noch den Weg in die Stadtbibliothek antreten.

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#10 „Die Platte hat einen Sprung“

In Zeiten des Vinyl-Revivals kann das auch heute wieder passieren: Die Nadel des Plattenspielers bleibt an einem Kratzer auf der Schallplatte hängen, und die gleiche Stelle im Lied wird endlos wiederholt. Da half und hilft nur ein kleiner Stubser, um den Plattenarm weiter zu befördern.

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#11 „Der Song hat nicht ganz draufgepasst“

So war das, wenn man versucht hatte, die zweistündige Hitparade im Radio auf zwei 45-Min-Kassetten-Seiten mitzuschneiden. Aber das lag nur daran, dass immer auch das Gequatsche vom Moderator mit drauf war!

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#12 „Ich leg dich mal zur Seite“

Hieß: Ich lege mal den Hörer zur Seite (wenn man gerade mit jemandem telefoniert hatte). Passierte, weil man z.B. in einen anderen Raum oder zur Haustür gehen musste – und das Telefonkabel nicht lang genug war.

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Welche Sätze fallen euch noch ein, die man heutzutage eher nicht mehr zu hören bekommt? Sagt es uns auf Facebook!

 

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