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Was wurde aus den Schauspielern von „Das Kaninchen bin ich“?

„Das Kaninchen bin ich“ war ein DDR-Film aus den 60er Jahren, der das Thema Sozialismus kritisch beleuchtete. Aus diesem Grund war der Film bis nach der Wende verboten, sodass er erst in den 90er Jahren bekannter wurde. Im Mittelpunkt der Handlung stehen die Geschwister Maria und Dieter Morzeck, die als Waisen bei ihrer Tante Hete aufwachsen. Als junger Mann wird Dieter – kurz vor dem Bau der Berliner Mauer – wegen angeblicher Staatsverhetzung verurteilt.

Maria versucht, ein Gnadengesuch einzureichen, doch sie und der zuständige Richter Paul Deisler verlieben sich ineinander. Maria beginnt eine Wochenendbeziehung mit dem Richter – der jedoch verheiratet ist – und verbringt nun viel Zeit in seiner Datsche auf dem Land. Durch eine andere Gerichtsverhandlung wird Maria klar, wie hart Paul urteilt, und dass sie das Urteil ihres Bruders nie wird erweichen können. Sie trennt sich von Paul – wonach er einen Selbstmordversuch unternimmt und sein Urteil als Fehlurteil klassifiziert, damit Dieter freikommt.

Du möchtest wissen, was aus den Stars aus „Das Kaninchen bin ich“ geworden ist? Dann lies weiter!

#1 Angelika Waller alias Maria Morzeck

Angelika Waller (1944 geboren) ist weiterhin als Schauspielerin aktiv, sie ist jedoch auch als Professorin, Regisseurin und Drehbuchautorin tätig. Waller synchronisiert zudem Hörbücher und hat eine Tochter, die ebenfalls Schauspielerin ist.

#2 Alfred Müller alias Paul Deisler

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1955 gelang Alfred Müller am Maxim-Gorki-Theater der Durchbruch. Der erfolgreiche, 1926 geborene Schauspieler war nach der Wende unter anderem bei „Tatort“ zu sehen. Er starb im Jahr 2010.

#3 Ilse Voigt alias Tante Hete

Quelle: instagram.com

Die 1905 geborene Schauspielerin Ilse Voigt war sowohl vor als auch nach dem zweiten Weltkrieg eine beliebte Darstellerin und viel am Theater zu sehen. In den 80er Jahren spielte sie unter anderem in „Polizeiruf 110“ mit. Ilse Voigt verstarb 1990.

#4 Wolfgang Winkler alias Dieter Morzeck

Wolfgang Winkler wirkte in den 60er und 70er Jahren in diversen sozialkritischen Filmen mit und ist weiterhin als Schauspieler aktiv. So war er unter anderem in Produktionen wie „SOKO Leipzig“ , „Liebling Kreuzberg“ und „Tatort“ zu sehen.

#5 Rudolf Ulrich alias Pöbler Grambow

Rudolf Ulrich gehörte zum Schauspiel-Ensemble der „DEFA“ und feierte in der DDR große Erfolge mit Filmen wie „Schwarzer Samt“. Nach dem Mauerfall war er unter anderem in Serie wie „Tatort“ und „Sherlock Holmes und die sieben Zwerge“ zu sehen. Er starb 1997 und spielte in über 180 „DEFA“-Filmen mit.

Hast du „Das Kaninchen bin ich?“ schon geschaut? Wie hat dir der Film gefallen? Sag‘ es uns in den Kommentaren!

 

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