Anekdote Freddie Mercury Elton John
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Elton John erzählt von Freddie Mercurys letzten Tagen und es wird dich vielleicht zum Weinen bringen!

Rocklegende Freddie Mercury war einer der ganz Großen im Rock-Business. Flamboyant, exzentrisch und vor allem unglaublich talentiert begeisterte der Musiker zusammen mit seiner Band „Queen“ Fans auf der ganzen Welt. Seine AIDS-Erkrankung führte zu Mercurys verfrühtem Tod im Jahr 1991.

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Elton John: Freddie Mercury aus der Sicht eines Freundes

Auch heute ist Freddie Mercury eine Legende und hat das Leben und die Karriere vieler Menschen beeinflusst. Der Sänger Elton John war ein enger Freund des Verstorbenen und enthüllte nun in seinem Buch „Love is the Cure: On Life, Loss, and the End of AIDS“ berührende Details über die letzten Tage im Leben des Queen-Frontmanns. Er betont dabei vor allem, wie selbstlos Mercury auch im Angesicht des Todes noch war und selbst in dieser schweren Zeit versuchte, für die Menschen in seiner Nähe da zu sein und ihnen eine Freude zu machen. Scrollt runter und lest selbst, welche herzerwärmende Geschichte Elton John zu erzählen hat und damit nicht nur „Queen“-Fans jeden Alters zu Tränen rührt!

Eine Anekdote aus den letzten Tagen des „Queen“-Sängers

Der für viele unerwartete Tod von Freddie Mercury hat zahlreiche Herzen weltweit gebrochen. In seinem Buch teilt Sir Elton John eine beeindruckende Geschichte mit uns, die sich in einer Zeit zutrug, in der Mercury bereits im Sterben lag.

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„Freddie hat die Öffentlichkeit erst einen Tag vor seinen Tod über seinen Zustand informiert. Bis dahin wusste kaum jemand, dass er AIDS hatte. Auch wenn er auf der Bühne im Mittelpunkt stand und dies genossen hat, war er privat ein sehr zurückhaltender und dezenter Mensch. Ich wusste schon seit 1987 von seiner Erkrankung, kurz nachdem er die Diagnose erhalten hatte. Ich war am Boden zerstört. Ich hatte gesehen, was diese Krankheit mit vielen meiner Freunde und Bekannte gemacht hatte, und ich wusste, dass Freddie dasselbe passieren würde. Und er wusste es auch. Auf ihn wartete der Tod. Aber Freddie war unglaublich mutig. Er trat weiterhin mit Queen auf und wahrte die Fassade. Er war immer noch der lustige, freundliche und großzügige Mensch, der er immer gewesen war.

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In den späten 80ern und frühen 90ern verschlechterte sich sein Zustand zusehends. Es war so schwer zu ertragen. Ich konnte kaum dabei zusehen, wie dieser wundervolle Mensch von AIDS zerstört wurde. Am Ende war sein Körper vom Kaposi-Sarkom bedeckt. Er war fast blind und zu schwach, um aufzustehen.

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In dieser Zeit hätte man annehmen können, dass Freddie vornehmlich mit sich selbst beschäftigt war. Aber das war er nicht, das lag nicht in seiner Natur. Er lebte für die anderen. Freddie starb am 24. November 1991. Ich habe wochenlang getrauert. An Weihnachten erhielt ich dann einen letzten Beweis dafür, was für ein selbstloser und wundervoller Mensch er gewesen war. Ein Freund stand auf einmal vor meiner Tür und überreichte mir ein Geschenk. Es war ein Gemälde meines Lieblings-Künstlers, Henry Scott Tuke. Und anbei lag eine Notiz von Freddie. Jahre zuvor hatten wir uns gegenseitig Spitznamen für unsere Drag-Alter-Egos gegeben. Ich war Sharon und Freddie war Melina. Die Notiz besagte: ‚Liebe Sharon, ich dachte, dir gefällt dieses Weihnachtsgeschenk. Alles Liebe, Melina. Frohe Weihnachten.‘

Da stand ich, damals 44 Jahre alt, und heulte wie ein kleines Kind. Da war dieser wunderbare Mann, der im Sterben lag, und dennoch schaffte er es, mir so ein schönes Weihnachtsgeschenk zu beschaffen. So traurig diese Geschichte ist, ich erinnere mich oft an sie, denn sie zeigt, was für eine Art Mensch er war. Selbst im Tod hat er noch einmal gezeigt, was ihn zu Lebzeiten so besonders gemacht hat.“

Findest du diese Geschichte auch zum Heulen schön? Wie erinnerst du dich an den großen Freddie Mercury? Sag es uns in den FB-Kommentaren.

 

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