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Was macht Taylor Lautner („Twilight“) eigentlich mittlerweile?

Er war einer der Posterboys der späten 00er-Jahre: Mit seiner Rolle als Jacob Black in der „Twilight“-Reihe wurde Taylor Lautner weltbekannt, auch wenn er stets im Schatten seiner Co-Stars Kristen Stewart und Robert Pattinson stand. Doch so hell sein Stern damals auch aufzugehen schien – seitdem das Vampirfilm-Epos zu Ende gegangen ist, hat man nur wenig von dem jungen Schauspieler gesehen oder gehört.

Quelle: pinterest.com

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Grund genug, um einmal zu fragen: Was macht Taylor Lautner eigentlich mittlerweile?

Vom „Karate Kid“ zum Muckibuden-Vampir

Lautners Background ist nicht gerade typisch für einen Jungstar. Anstatt schon in frühen Jahren konzentriert seine Schauspielkarriere zu verfolgen, betrieb er Martial Arts. Und er war gut darin! Schon mit acht Jahren debütierte er bei einem internationalen Karate-Turnier und gewann dort drei Goldmedaillen. 2003 schaffte er es an die Spitze der nordamerikanischen Karate-Rangliste und mit zwölf Jahren gewann er die Junioren-Weltmeisterschaften.

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Zu diesem Zeitpunkt hatte er zudem mit der Schauspielerei begonnen. Erste Aufmerksamkeit zog er mit seiner Rolle als „Sharkboy“ in der Robert-Rodriguez-Komödie „Die Abenteuer von Sharkboy und Lavagirl in 3-D“ auf sich. Kurz darauf ergatterte er den Part des Jacob Black in „Twilight – Biss zum Morgengrauen“ – bis 2012 folgten vier weitere Filme der Reihe, für die er sich über zehn Kilo Muskelmasse antrainieren musste. Für den Sportfreak, der zudem komplett auf Alkohol verzichtet, ist das sicher kein Problem gewesen.

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Doch auch, wenn seine Rolle im Zuge der „Twilight“-Reihe ausgebaut wurde, blieb er hinter seinen Co-Stars Pattinson und Stewart zurück. Und auch sein weiterer Weg seitdem war nicht gerade von Erfolg im Filmbusiness gekennzeichnet…

Bauchlandung in Hollywood

Lautner konnte mit seinen späteren Projekten leider nicht an die „Twilight“-Erfolge anknüpfen. Er spielte in einer ganzen Reihe kommerziell mäßig erfolgreicher Filme mit, die von der Kritik gehasst wurden, so u.a. „Kindsköpfe 2“ und „Tracers“ von 2015. Und das sind nur die Filme, die es ins Kino schafften… Den traurigen Tiefpunkt bildete wohl die Adam Sandler-Komödie „Die lächerlichen Sechs“ – einer der wenigen Filme, die je die „sensationelle“ Wertung von 0% bei „Rotten Tomatoes“ erhalten haben.

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Immerhin betreibt Lautner auch heute noch Karate. Auch um sein Dach über dem Kopf muss er angesichts der „Twilight“-Einnahmen sicher keine Sorgen machen. Das gilt umso mehr, wenn man bedenkt, dass er immer noch bei seiner Mutter wohnt, weil das seinem Leben Stabilität verleihe, wie er sagt: „Ich finde es toll, dass mein Zuhause noch das gleiche ist. Ich helfe immer noch, den Müll rauszubringen und den Rasen zu mähen.“

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Taylor Lautner (@taylorlautner) am Aug 24, 2020 um 9:21 PDT

Manche munkeln aber, dass aus ihm eigentlich ein Alpaka geworden ist, das jetzt friedlich auf der Weide grast.

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