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8 Filme, in denen die Sexszenen angeblich echt waren!

In den 80ern und 90ern hatte gefühlt jeder Film Sexszenen, ob es nun eine romantische Komödie oder ein Actionfilm war. Es war einfach eine Frage des Zeitgeists: Der Glaube, einem (womöglich flachen) Plot mit ein bisschen Erotik mehr Würze zu geben.

Natürlich waren und sind die meisten Sexszenen made in Hollywood eher keusch und oft genug völlig steril. Bei einigen Filmen allerdings hat man das Gefühl, das es so zumindest etwas wie eine Chemie zwischen den Darstellern gab. Und bei einigen wenigen gerät man ins Stutzen: Ist das wirklich nur gespielt?

Bei einigen Filmen wohl nicht! Zumindest, wenn man den Überlieferungen glaubt: Hier sind 10 Filme, in denen die Sexszenen nicht nur gespielt waren!

#1 „Love“ (2015)

In der Eröffnungsszene sieht man ein Pärchen, dass sich, auf dem Bett liegend, gegenseitig befriedigt. Regisseur Gaspar Noé, bekannt für seine radikalen Filme, sagte, dass keine der Szenen einstudiert war: „Sie haben sich das erste Mal am allerersten Drehtag geküsst. Im Film sind die meisten Szenen echt, andere sind simuliert. Wir werden aber nicht verraten, welche was sind.“ „Love“ wurde auf Netflix (auch deshalb?) zum Hit, ist aber mittlerweile nicht mehr dort verfügbar.

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#2 „Blue Movie“ (1969)

Der Streifen von Andy Warhol fängt in 133 Minuten so etwas wie das authentische Miteinander zweier Menschen ein – realistischer Sex inklusive. Warhol: „Ich wollte schon immer einen Film machen, der sich nur ums Ficken dreht.“

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#3 „Brown Bunny“ (2003)

Zwar war Hauptdarstellerin Chloë Sevigny damals schon international bekannt – dennoch ließ sie sich, anders als andere Stars, bereitwillig auf den schlüpfrigen Experimentalfilm ein. Sie befriedigt darin Hauptdarsteller und Regisseur Vincent Gallo mit der Hand. Er soll zu ihr gesagt haben: „Erinnerst du dich noch an unsere Nacht in Paris, als ich das eine bei dir, du es aber nicht bei mir gemacht hast? Tja, vielleicht musst du das jetzt machen. Vor der Kamera.“

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#4 „Nymphomaniac“ (2013)

Wenig überraschend ist auch hier wieder ein „Skandalregisseur“ federführend gewesen, nämlich Lars von Trier („Antichrist“). Der Film ist gespickt mit Stars, die miteinander zur Sache gehen – die Körper, die beim Sex gezeigt werden, sind allerdings die der Bodydouble von Shia LaBeouf, Charlotte Gainsbourg, Stellan Skarsgård und Uma Thurman.

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#5 „Pink Flamingos“ (1972)

Ein Underground-Kultfilm, der ziemlich verstörend ist: Die Drag-Queen Divine ist darin nicht nur dabei zu bestaunen, wie sie einen Hundhaufen aufhebt und, ähm, verspeist. Sie befriedigt auch Co-Star John Waters mit dem Mund. Der stellt in dem Film übrigens ihren Sohn dar – würg.

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#6 „9 Songs“ (2004)

Regisseur Michael Winterbottom war es ein Anliegen, einen „echten Porno-Film“ zu drehen, da ihm Sexszenen ansonsten immer zu unrealistisch aussahen. Gesagt, getan: Zwischen den Konzerten, die die Hauptfiguren Matt und Lisa (Margo Stilley und Kieran O‘Brien) besuchen, können die Zuschauer sie beim Koitus in allen Varianten erleben.

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#7 „Little Ashes“ (2008)

Der Film beinhaltet eine schlüpfrige Szene mit dem damals noch aufstrebenden, heutigen Megastar Robert Pattinson. An einer Stelle sollte er masturbieren, fand aber, dass das vorgespielte Ergebnis nie echt aussah. Also nahm er die Sache einfach richtig in die Hand… Danach gefragt, warum er nicht geschauspielert hätte, sagte er „Interview“: „Versuch das mal. Es funktioniert nicht.“

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#8 „Shortbus“ (2006)

In dem Kultfilm über eine Gruppe junger Menschen, die ihren gesellschaftlichen Platz in New York sucht, geht es sehr freizügig zur Sache. Regisseur John Cameron Mitchell sagte, dass er vor Drehbeginn schon zweieinhalb Jahre mit dem Cast zusammen gearbeitet habe, um das nötige Vertrauen aufzubauen.

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